„Sport ist gesund, auch wenn man herzkrank ist. Ein aktiver Lebensstil ist für Patienten mit Herzerkrankungen, nach Herzinfarkt und Herztransplantation entscheidend in der Therapie und damit für die Prognose“, erklärte Professor Martin Halle beim 2. Deutsch-Österreichisch-Schweizer Symposium für Sportkardiologie. Rund 150 Ärzte, Sportwissenschaftler und Medizinjournalisten erlebten am 02.12.2017 im Deutschen Herzzentrum München eine spannende Fachveranstaltung.

Experten stellten ausgewählte sportkardiologische Fälle vor. Themen waren bspw. „Alterssportler mit KHK“, „Sport nach akutem Infarkt“, „Vorhofflimmern und Sport“, aber auch „Training nach Herztransplantation“ am Beispiel von Elmar Sprink (45), dem fittesten Herztransplantierten der Welt. 2010 erlitt der bis dahin gesunde Hobbysportler einen Herzstillstand. 2012 erhielt er ein Spenderherz. Schnell begann er zu trainieren. 2014 bewältigte er als erster Herztransplantierter den Ironman Hawaii. Rund um den Transalpine Run 2016 wurde der Ausnahmeathlet von einem Team unseres Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München intensiv untersucht und begleitet.

Die Durchführung des Symposiums erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl und der Poliklinik für Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin der Technischen Universität München, dem Institut für Sportmedizin des Landes Salzburg und dem kardiologischen Ambulatorium des Universitären Herzzentrums Zürich. – Eine gelungene, sehr eindrucksvolle Fachveranstaltung, mit vielen interessanten Diskussionen und Gesprächen! Ein herzlicher Dank an alle Referenten und Teilehmer!

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