2021

Online-Fortbildung „Sportmedizin bei Großveranstaltungen“ am 6.10.2021

Anmeldung zur kostenfreien Fachveranstaltung der AG32 Sportkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)


Ein Fußballspiel besuchen oder zu den Olympischen Spielen reisen? Das war seit Pandemiebeginn spontan nicht mehr möglich. Aber nicht nur für das Publikum gab es in den vergangenen 18 Monaten Veränderungen und neue Richtlinien, sondern auch für die verantwortlichen Sportmediziner. Über den Ablauf von Großveranstaltungen in Zeiten der Pandemie und deren Herausforderungen für die sportmedizinische Versorgung wollen wir mit Ihnen diskutieren. Bei unserer Fortbildung erhalten Sie einen sportmedizinischen Rückblick auf die Alpine Skiweltmeisterschaft 2021, die U21-Fußball-Europameisterschaft 2021, die Fußball-Europameisterschaft 2021 - UEFA Euro 2020 sowie die Olympischen Spiele und die Paralympics Tokyo 2020NE. Nutzen Sie die Chance und seien Sie dabei!

  • Kostenfreie Online-Fortbildung der AG32 Sportkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für Mediziner und Interessierte
  • Thema: „Sportmedizin bei Großveranstaltungen“
  • am Mittwoch, 06.10.2021
  • von 19:00 bis 20:30 Uhr
  • via Zoom
  • Anmeldung

Diese Experten bringen Sie auf den neuesten Stand der Wissenschaft und antworten auf Ihre Fragen

  • Prof. Dr. med. Anja Hirschmüller, Leitende Ärztin ALTIUS Swiss Sportmed Center, Rheinfelden, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sportorthopädie und Sporttraumatologie; Universitätsklinikum Freiburg, Leitende Ärztin Leistungssport, Deutscher Behindertensportverband – National Paralympic Committee Germany
  • Prof. Dr. med. Martin Halle, Ärztlicher Direktor, Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, Universitätsklinikum rechts der Isar, Technische Universität München; UEFA Chief Medical Officer, München
  • Dr. med. Katrin Esefeld, Leitende Oberärztin, Leitung Leistungssport, Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, Universitätsklinikum rechts der Isar, Technische Universität München, und UEFA Stadium Medical Manager, München
  • Dr. med. univ. Fritz Wimbauer, MBA, Oberarzt, Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, Universitätsklinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Leitender Mannschaftsarzt der deutschen Skinationalmannschaft Ski Alpin, Ski Cross, Freeski
  • Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag, Leiter Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention, Zentrum für Sportwissenschaft, Uni Wien und DFB-Mannschaftsarzt U21-EM 2021 und Olympische Spiele 2020
  • Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth, Leiter Abteilung für Sportmedizin Charité – Universitätsmedizin Berlin und Humboldt Universität zu Berlin, Chief Medical Officer (CMO) der Deutschen Olympiamannschaft Tokio2020NE

Weitere Informationen zur Online-Fortbildung „Sportmedizin bei Großveranstaltungen“ sowie zu weiteren Fachveranstaltungen finden Sie auf unserer Kongress-Seite. Wir freuen uns auf Sie!

DGK Akademie Onlinekurs Sportkardiologie am 22./23.10.2021

In Kooperation mit der AG 32 (Arbeitsgruppe Sportkardiologie) sowie der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) haben wir ein spannendes Programm für den DGK-Akademie Onlinekurs Sportkardiologie entwickelt.

So profitieren Sie von dem Kurs:

  • Umfassende Kenntnis zur Betreuung von Freizeit- und Leistungssportlern (Leistungsphysiologie, Etablierung von Screening-Untersuchungen und Leistungsdiagnostik, um entsprechende Trainingsempfehlungen auszusprechen)
  • Überblick zum gezielten Einsatz sportlicher Aktivitäten bei Patienten mit angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen
  • Praxisrelevante Diskussionen zum Thema Sportler-EKG und plötzlicher Herztod anhand von Fallbeispielen
  • Tipps zum Umgang mit speziellen sportkardiologischen Fragestellungen wie Tauchen

Klicktipps:

Wir freuen uns auf Sie!

Bildnachweis: Yurchanka Siarhei, Stockillustrations-Nummer: 1906965034

Sportkardiologie TU München: Webinar „Sport bei Herzschrittmacher und ICD“ am 29.9.

Liebe Mediziner, liebe Sportwissenschaftler, die Zahl der Patienten mit implantiertem Kardioverter-Defibrillator (ICD) oder Herzschrittmacher nimmt stetig zu. So wurde erst kürzlich dem Mittelfeldspieler Christian Eriksen nach seinem Herzstillstand im Fußball-EM-Auftaktspiel im Juni 2021 ein ICD eingesetzt. Frühere Empfehlungen disqualifizierten Athleten mit ICD für beinahe jeglichen Leistungssport. Wie beurteilen Sportkardiologen heute (Wettkampf-)Sport für Menschen mit einem Herzschrittmacher beziehungsweise mit einem implantierten ICD? Welche Sportarten sind geeignet, welche sollte man vermeiden? Und wie intensiv dürfen Betroffene trainieren? Können auch Nicht-Sportler mit einem Herzschrittmacher den Therapieerfolg durch einen aktiven Lebensstil verbessern? Diese und weitere Fragen besprechen wir anhand spannender Fallbeispiele zusammen mit unserem Experten zu Schrittmachern und ICD, Prof. Christof Kolb, vom Deutschen Herzzentrum München. Seien Sie dabei!   

  • 13. kostenfreie Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“   
  • Thema: Sport bei Herzschrittmacher und ICD   
  • am Mittwoch, 29.09.2021   
  • von 18:15 bis 19:45 Uhr   
  • via Zoom   
  • Anmeldung

Tipp: Video-Archiv

Ob „Sport bei Diabetes Typ 1“, „Covid-19 – Myokarditis – Sport“, „Sport bei Herzinsuffizenz“ oder „Sport bei koronarer Herzerkrankung“: Falls Sie die ein oder andere unserer Fortbildungen verpasst haben oder sich zu einem Thema nochmals genauer informieren möchten, finden Sie in unserem Video-Archiv Links zu den Aufzeichnungen unserer bisherigen „Sportkardiologie TU München“-Fortbildungen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kollegen

Informieren Sie gerne Ihre Kollegen über unsere kostenfreien Sportkardiologie-Fortbildungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neueste Forschungsergebnisse zu erfahren und spannende sportkardiologische Fälle aus der Praxis gemeinsam mit renommierten Experten zu diskutieren. Auf unserer Kongress-Seite informieren wir Sie stets über neue Fachveranstaltungen. In unserem Veranstaltungs-Archiv finden Sie zahlreiche Nachberichte vergangener Symposien, Kongresse und Fortbildungen.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München

„LAUF10!“-Finale: Abschlusslauf unserer Vorläufer am 6.9. ab 18 Uhr im BR Fernsehen

„Das ist ja irre, wie sich Deine Gesundheitswerte in nur 10 Wochen verbessert haben“, freut sich Univ.-Prof. Martin Halle, unser Direktor und medizinischer Leiter von „LAUF10!“, mit Protagonistin Nicol (45). „Deine Leistungsfähigkeit hat sich verdoppelt und Deine Pulswerte sind 20 Schläge niedriger. Bei der gleichen Belastung muss Dein Herz nun viel weniger arbeiten.“

Dass man durch Änderungen im Lebensstil in kurzer Zeit viel erreichen kann, bestätigte sich auch bei den weiteren Vorläufern. „Ich bin viel fitter geworden, ich schnaufe viel weniger und kann Treppensteigen ohne dass ich ins Schwitzen komme“, berichtet Alois stolz. In den vergangenen 10 Wochen hat er durch das regelmäßige körperliche Training bessere Ruhepuls- und Blutdruckwerte erzielt und fast 11 Kilo abgenommen.

Die Ergebnisse des zweiten Gesundheitschecks nach 10 Wochen Training

Hintergrund zu „LAUF10!“

Vom Bewegungsmuffel zum 10 Kilometer-Läufer bzw. -Walker innerhalb von 10 Wochen: Mit „LAUF10!“ helfen wir Ihnen, dieses Ziel zu erreichen. Anfang September 2021 hat unsere 15. Saison geendet. Wieder durften wir viele tausend Menschen in ganz Bayern auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Fitness und Lebensqualität unterstützen. 2007 hat das Bayerische Fernsehen dieses Erfolgsprojekt gemeinsam mit uns und dem Bayerischen Leichtathletikverband ins Leben gerufen. Bis zu 40.000 Menschen in ganz Bayern nehmen inzwischen jedes Jahr daran teil.

„Regelmäßiges Laufen bzw. Walken ist das wirkungsvollste Training für das Herz-Kreislauf-System. Schon in wenigen Wochen kann man damit seinen Fitnessstand deutlich steigern“, erklärt Univ.-Prof. Halle. „Aber wer gut und maximal sicher Sport treiben möchte, muss wissen, ob er gesund und sportlich belastbar ist.“ Gewissheit verschafft der internistisch-sportmedizinische Gesundheitscheck. Diesen empfehlen wir allen über 35-Jährigen, allen, die länger kein Training mehr betrieben haben oder Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht oder Bluthochdruck aufweisen sowie allen, die eine Covid-19-Infektion hatten (auch wenn sie keine oder kaum Symptome hatten).

Weitere Informationen, Trainingspläne, Tipps für den Trainingsstart („Train the brain“), Buchempfehlungen und Klicktipps finden Sie auf unserer „LAUF10!“-Projektseite.

Wir wünschen allen, die in den kommenden Tagen ihren persönlichen Abschlusslauf absolvieren, gutes Gelingen. Und bleiben Sie dran, im Sinne Ihrer Gesundheit und Lebensqualität. Es lohnt sich! Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann jederzeit mit „LAUF10!“ starten. Gerne untersuchen und beraten wir Sie.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München

Sportkardiologie TU München: Webinar „Sport bei Diabetes Typ 1“ am 25.8.

Liebe Mediziner, liebe Sportwissenschaftler, wie wirkt sich körperliches Training auf Patienten und Sportler mit Diabetes Typ 1 aus? Welche Sportarten sind geeignet? Kann Sport den Blutzucker erhöhen? Wie lassen sich gefährliche Unterzuckerungen nach dem Training, vor allem in der Nacht, verhindern? Diese und weitere Fragen werden wir anhand spannender Fallbeispiele zusammen mit unserem Experten zu Diabetes, Prof. Dr. Stefan Jacob (Endokrinologe/Diabetologe mit eigener Praxis) besprechen. Seien Sie dabei!

  • 12. kostenfreie Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“
  • Thema: Sport und Diabetes Typ 1
  • am Mittwoch, 25.08.2021
  • von 18:15 bis 19:45 Uhr
  • via Zoom
  • Anmeldung

Tipp: Video-Archiv

Ob „Covid-19 – Myokarditis – Sport“, „Sport bei Herzinsuffizenz“ oder „Sport bei koronarer Herzerkrankung“: Falls Sie die ein oder andere unserer Fortbildungen verpasst haben oder sich zu einem Thema nochmals genauer informieren möchten, finden Sie in unserem Video-Archiv Links zu den Aufzeichnungen unserer bisherigen „Sportkardiologie TU München“-Fortbildungen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kollegen

Informieren Sie gerne Ihre Kollegen über unsere kostenfreien Sportkardiologie-Fortbildungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neueste Forschungsergebnisse zu erfahren und spannende sportkardiologische Fälle aus der Praxis gemeinsam mit renommierten Experten zu diskutieren. Auf unserer Kongress-Seite informieren wir Sie stets über neue Fachveranstaltungen. In unserem Veranstaltungs-Archiv finden Sie zahlreiche Nachberichte vergangener Symposien, Kongresse und Fortbildungen.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München

Kilometerpaten gesucht: Fahrrad-Spendenaktion „5wheels4hope“ unserer Patientin Marie zu Gunsten der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Niemals aufgeben – so lautet das Motto unserer Patientin Marie (19). Sie ist von einer angeborenen Muskelerkrankung betroffen. Seit vier Jahren trainiert sie konsequent nach einem individuellen Trainingsprogramm unseres Direktors, Univ.-Prof. Martin Halle. Mit zwei Wirbelsäulenoperationen wegen ihrer Skoliose im Juli 2020 hat für sie „ein neues Leben begonnen – ein Leben ohne Korsett, mit deutlich weniger Schmerzen und dem unbeschreiblichen Gefühl, gerade zu sein. 22 Schrauben wurden in meinen Wirbeln und Beckenknochen versenkt und mit zwei Titanstäben verbunden, die seitdem meine Wirbelsäule stabilisieren“, erzählt die Abiturientin, die ab Herbst an der TU München studieren wird.

„Es war nicht einfach, wieder auf die Beine zu kommen. Ärzte hatten mir vor den Wirbelsäulen-Operationen prognostiziert, dass ich danach wahrscheinlich nicht mehr laufen könne. Dank eisernen Trainings habe ich es aber geschafft und sogar Fahrradfahren – wenn auch auf einem dreirädrigen Liegerad – ist inzwischen wieder möglich. Ich bin super glücklich über meine neue Lebensqualität.“ Univ.-Prof. Halle ergänzt: „Als Arzt begeistert mich, dass Marie täglich und mit soviel Freude aktiv an ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden mitarbeitet. Das zeigt: Training lohnt sich immer – man ist fast nie zu krank für Bewegung und Sport. Man kann immer etwas tun, um seine Lebensqualität zu verbessern.“

Radl-Aktion „5wheels4hope“

In der zweiten Augustwoche wird sich Marie gemeinsam mit ihrer ehemaligen Deutschlehrerin Tina für diejenigen einsetzen, für die das Fahrradfahren ein Wunsch bleiben wird. Mit ihrer Radl-Aktion „5wheels4hope“ möchten die beiden Spenden sammeln für die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM), für die sich Marie seit einigen Jahren ehrenamtlich engagiert. Die Stiftung AKM begleitet und betreut Familien mit schwersterkrankten Kindern, Jugendlichen und Elternteilen in München und ganz Bayern. Ziel soll es sein, den betroffenen Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken.

Marie und Tina werden zu Gunsten der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München 330 Kilometer von Passau nach Wien radeln. Möchten auch Sie die Charity-Aktion unterstützen und Kilometerpate werden? „Egal, ob zehn Cent pro Kilometer oder auch eine Festspende – jeder Euro zählt und geht direkt an die Stiftung“, betont Marie. „Ich finde es klasse, dass Marie ihre selbst erarbeitete Beweglichkeit, Kraft und Lebensfreude nutzt, um Gutes zu tun. Sehr gerne beteilige ich mich an ihrer Aktion“, sagt Prof. Halle, der fast alle Strecken durch München auf dem Fahrrad zurücklegt und stets zu mehr Bewegung und Sport im Sinne der Gesunderhaltung motiviert. Sind auch Sie dabei?

Spendenkonto

Spenden geht ganz einfach mit wenigen Klicks über die Online-Spendenaktion auf der Website der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München oder per Banküberweisung an:
Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München
Liga Bank München
IBAN DE59 7509 0300 0002 4001 03, BIC GENODEF1M05
Konto Nr. 2400103, BLZ 750 903 00
Verwendungszweck: 5wheels4hope

Klicktipps

Mehr als 10.000 Sportler und Patienten vertrauen jedes Jahr auf unser Know-how und unsere Erfahrung: Freizeit- und Leistungssportler, Patienten, die bisher keinen Sport gemacht haben und wissen möchten, ob sie gesund sind und mit einem Training beginnen können sowie Patienten mit Risikofaktoren oder Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Herzerkrankungen oder Diabetes. Zu uns kann jeder kommen, egal, ob gesund oder krank, jung oder alt. Unser Anspruch: Ihre Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Wir sind Vorreiter von „Sport als Medizin“ und dosieren körperliches Training wie ein Medikament („Sport auf Rezept“).
 
Wir sind für Sie da.

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Universitätsklinikum rechts der Isar der TU München


Hinweis: Das Foto wurde vor der Pandemie aufgenommen.

Sportkardiologie TU München: Online-Fortbildung „Sport bei Vorhofflimmern“ am 28. Juli

Mit spannenden Fallbeispielen bringen wir Sie bei unserem kostenfreien Webinar auf den neuesten Stand der Wissenschaft. Seien Sie dabei!

Anmeldung


Liebe Mediziner, liebe Sportwissenschaftler, wer zu viel Ausdauersport betreibt, hat ein fünffach erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern. Wer als Übergewichtiger Vorhofflimmern bekommt, kann durch eine Lebensstiländerung dagegen das erneute Auftreten um 35 Prozent senken. Was sind die Hintergründe? Was passiert am Herzen? Muss ein Sportlerherz vorliegen? Wieviel Sport ist (noch) gesund? Bekommen Kraftsportler häufiger VHF? Gibt es eine Beziehung zu Doping? Wieviel Effekt hat reine Gewichtsabnahme? Wie muss man trainieren, damit man kein VHF bekommt? Diese Fragen werden wir anhand spannender Fallbeispiele zusammen mit unserem Experten zu Herzrhythmusstörungen, Prof. Dr. Kääb, Oberarzt der Medizinischen Klinik am LMU Klinikum, besprechen. Seien Sie dabei!

  • 11. kostenfreie Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“
  • Thema: Sport bei Vorhofflimmern
  • am Mittwoch, 28. Juli 2021, von 18:15 bis 19:45 Uhr, via Zoom
  • Anmeldung

Gut zu wissen

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung – knapp zwei Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen. Plötzliches Herzrasen wie aus dem Nichts, ein Puls von bis zu 160 Schlägen in der Minute, dazu ein Druckgefühl im Brustkorb, Luftnot, Schwindel und Angstgefühle – mit diesen unangenehmen Anfällen ist Vorhofflimmern verbunden. Was sollten Betroffene hinsichtlich körperlichen Trainings beachten? Welche Bedeutung hat das Medikament Sport? Welche (telemedizinischen) Hilfsmittel gibt es zur Risikoabschätzung und zur Therapiebegleitung? Antwort auf diese und weitere Fragen erhalten Sie bei unserem Webinar.

Tipp: Video-Archiv

Ob „Covid-19 – Myokarditis – Sport“, „Sport bei Herzinsuffizenz“ oder „Sport bei koronarer Herzerkrankung“: Falls Sie die ein oder andere unserer Fortbildungen verpasst haben oder sich zu einem Thema nochmals genauer informieren möchten, finden Sie in unserem Video-Archiv Links zu den Aufzeichnungen unserer bisherigen „Sportkardiologie TU München“-Fortbildungen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kollegen

Informieren Sie gerne Ihre Kollegen über unsere kostenfreien Sportkardiologie-Fortbildungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neueste Forschungsergebnisse zu erfahren und spannende sportkardiologische Fälle aus der Praxis gemeinsam mit renommierten Experten zu diskutieren. Auf unserer Kongress-Seite informieren wir Sie stets über neue Fachveranstaltungen. In unserem Veranstaltungs-Archiv finden Sie zahlreiche Nachberichte vergangener Symposien, Kongresse und Fortbildungen.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München


Bildnachweis: Yurchanka Siarhei, Stockillustrations-Nummer: 1906965034

Fußball-EM UEFA EURO 2020: Univ.-Prof. Halle ist Chief Medical Officer

Bereits während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war unser Direktor Univ.-Prof. Martin Halle medizinischer Koordinator für den Standort München. Auch bei der anstehenden Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2020 ist der renommierte Sportkardiologe Chief Medical Officer für die Spiele in der Landeshauptstadt.

Welche Aufgaben erwarten ihn? Mit welchen medizinischen Herausforderungen rechnet er? Worauf kommt es beim gesunden Fußball-Genuss daheim an? Diese und weitere Fragen beantwortet der Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München im Interview.

Auf unseren Social Media-Kanälen (Instagram, Facebook) posten wir während der EM immer wieder Fotos und Infos. Abonnieren Sie unsere Seiten und wir halten Sie auf dem Laufenden.

Presseveröffentlichungen rund um die Fußball-EM – u. a. zum Fall Eriksen – finden Sie hier.

„LAUF10!“: In 10 Wochen vom Couch Potato zum 10 Kilometer-Läufer bzw. Walker

Endlich ist es soweit! Am 21. Juni 2021 starten wir in die 15. „LAUF10!“-Saison, selbstverständlich in kleinen Gruppen und unter Beachtung der Hygienevorgaben. Wir freuen uns riesig, wieder viele tausend Menschen in ganz Bayern auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Fitness und Lebensqualität unterstützen zu dürfen. Eine „LAUF10!“-Gruppe in Ihrer Nähe finden Sie hier. Trainings- und Ernährungstipps erhalten Sie über den Fitness-Newsletter des Bayerischen Fernsehens.

2007 hat das Bayerische Fernsehen dieses Erfolgsprojekt gemeinsam mit uns und dem Bayerischen Leichtathletikverband ins Leben gerufen. Bis zu 40.000 Menschen in ganz Bayern nehmen inzwischen jedes Jahr daran teil. Mit unseren professionellen Trainingsplänen, angeleitet durch mehr als 150 Sportvereine und begleitet durch die „Abendschau“, nutzen sie die Gelegenheit, ihre Gesundheit und Fitness zu verbessern.

„Regelmäßiges Laufen bzw. Walken ist das wirkungsvollste Training für das Herz-Kreislauf-System. Schon in wenigen Wochen kann man damit seinen Fitnessstand deutlich steigern“, erklärt Univ.-Prof. Halle. „Aber wer gut und maximal sicher Sport treiben möchte, muss wissen, ob er gesund und sportlich belastbar ist.“ Gewissheit verschafft der internistisch-sportmedizinische Gesundheitscheck. Diesen empfehlen wir allen über 35-Jährigen, allen, die länger kein Training mehr betrieben haben oder Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht oder Bluthochdruck aufweisen sowie allen, die eine Covid-19-Infektion hatten (auch wenn sie keine oder kaum Symptome hatten).

„LAUF10!“-Klicktipps
Website der „Abendschau“
Alle Videos 2020
„LAUF10!“-Newsletter
Gesundheitscheck-Fragebogen (PDF)
„LAUF10!“-Trainingspläne (PDF)
Erklärungen zu den „LAUF10!“-Trainingsplänen (PDF)
Buchempfehlungen


Bildnachweis: BR Fernsehen. Hinweis: Das Foto ist vor der Pandemie entstanden.

26. Mai: kostenfreie Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“

Immer am letzten Mittwoch eines Monat laden wir ab 18:15 Uhr zu einer rund 60- bis 90-minütigen Online-Fortbildung zu dem umfassenden Themenkomplex der Sportkardiologie. Am 26. Mai findet bereits unser 9. Sportkardiologie TU München-Webinar statt. Unser Thema: Sport bei koronarer Herzerkrankung (KHK). Hier finden Sie alle Details.

Die Themen und Videos unserer vergangenen Online-Fortbildungen finden Sie hier im Überblick. Schauen Sie rein, um Patienten noch besser und individueller beraten und betreuen zu können.

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München


Bildnachweis: Yurchanka Siarhei, Stockillustrations-Nummer: 1906965034

Gesund Sport treiben: Vorträge unserer Mediziner im April

Nach nationalen und internationalen Fachkongressen finden bis Ende April weitere Vorträge unserer Ärzte und Sportwissenschaftler zu den Themengebieten Kardiologie, Sportkardiologie und Präventivmedizin statt – vor allem für das Fachpublikum, einige aber auch für Sportler, Patienten und Interessierte.

Nutzen Sie die Gelegenheit, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu erfahren – für einen größtmöglichen Trainingseffekt bei geringstem medizinischen Risiko. Hier unser Überblick.

Kardiologie Update, 22. bis 24. April 2021
  • Virtuelle Veranstaltung für Mediziner
  • Veranstalter: Deutsches Herzzentrum München, Technische Universität München
  • Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Christian Firschke, Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken im Tegernseer Tal
  • Vorträge unserer Experten:
    - „Sport mit ICD, SM oder CRT – worauf wir achten müssen“ (Dr. med. Isabel Fegers-Wustrow)
    - „Kardiale Bildgebung bei Sportlern: Indikation Beurteilungskriterien und Konsequenzen“ (Dr. med. Fritz Wimbauer)
    - „Wann wieder Sport nach Covid-19?“ (Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle)
  • Programm & Anmeldung: www.kardiologie-update.de
Kurs Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR®, 23. bis 25. April 2021
  • Präsenzveranstaltung für Mediziner
  • Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. – DGPR
  • Vorträge unserer Experten:
    - „Atherosklerose – früh erkennen – früh behandeln“ (Dr. med. Fritz Wimbauer)
    - „Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom – von Lebensstil und Medikamenten“ (Dr. med. Fritz Wimbauer)
    - „Besondere Gruppen in der Prävention – Kindes- und Jugendalter“ (Dr. phil. Monika Siegrist)
  • Programm & Anmeldung: www.dgpr.de
Sportkardiologie TU München, Webinar „Sport bei arterieller Hypertonie“, 28. April 2021
  • Virtuelle Veranstaltung für Mediziner und Sportwissenschaftler (kostenfrei)
  • Veranstalter: Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München / Klinikum rechts der Isar
  • Referenten:
    - Prof. Dr. med. Christian Stumpf (Klinikum Bayreuth)
    - Prof. Dr. med. Christian Firschke (Medical Park Bad Wiessee)
    - Felix Stegmüller (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)
    - Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)
  • Programm & Anmeldung: www.sport.mri.tum.de/kongresse
TUM-Covid-Lecture „Sport in der Pandemie“ mit Dr. med. Fritz Wimbauer, 28. April 2021
  • Virtuelle Veranstaltung für Mediziner, Sportwissenschaftler, Sportler, Patienten und Interessierte (kostenfrei)
  • Veranstalter: TU München
  • Darum geht es:
    Welche Bedeutung hat ein regelmäßiges körperliches Training im Sinne der Infektionsprophylaxe? Welches Training eignet sich für das Homeoffice? Wann darf man nach einer Covid-19-Erkrankung wieder mit Sport beginnen? Warum sollte man sich vor der Wiederaufnahme des Trainings sportmedizinisch-kardiologisch untersuchen lassen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie
    - von unserem Oberarzt, Dr. med. Fritz Wimbauer
    - bei der kostenfreien TUM-Covid-Lecture „Sport in der Pandemie“
    - am Mittwoch, 28. April 2021
    - von 18:15 bis 19:45 Uhr
    - via Zoom
  • Anmeldung
  • Hintergrund:
    Im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe „Covid-19 Lectures“ beleuchten Forscher*innen der TU München und des Universitätsklinikums rechts der Isar verschiedenste Aspekte und aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Forschung, soziale und psychologische Auswirkungen. Die Online-Vorlesungen sind im Livestream bei YouTube zugänglich. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, im Chat Fragen zu stellen.
  • Linktipps:
    - Termine und Referenten der TUM Covid-19 Lectures
    - YouTube-Kanal der TUM

Bildnachweis: Yurchanka Siarhei, Stockillustrations-Nummer: 1906965034

DGK-Young Investigator Award „Sportkardiologie“ für TUM-Sportwissenschaftler Stephan Müller

Für seine Forschung zur richtigen Dosis eines körperlichen Trainings bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) wurde Stephan Müller, Sportwissenschaftler an der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München, heute mit dem DGK-Young Investigator Award der AG 32 Sportkardiologie ausgezeichnet. Wir gratulieren von Herzen! Die Preisverleihung erfolgte virtuell, im Rahmen der 87. DGK-Jahrestagung. Für den Award beworben hatte sich Stephan Müller mit den Ergebnissen der OptimEx-Studie – Optimizing Exercise Training in Prevention and Treatment of Heart Failure with preserved ejection fraction (HFpEF). Diese wurden am 09.02.2021 im renommierten Fachmagazin JAMA publiziert. Gemeinsam mit vier weiteren Studienzentren in Europa hat unser Team dabei die Effekte verschiedener Trainingsarten bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Pumpfunktion verglichen.

Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Mit zahlreichen Young Investigator Awards wird während der DGK-Jahrestagung exzellente klinische und grundlagenwissenschaftliche Forschung junger Wissenschaftler ausgezeichnet. Mit dem Young Investigator Award der AG 32 Sportkardiologie werden wissenschaftliche Fortschritte in der Sportkardiologie in Deutschland sowie Nachwuchswissenschaftler unterstützt, die sich um neue Erkenntnisse zu pathophysiologischen Hintergründen, Diagnostik und Therapie sportkardiologischer Fragestellungen bemühen.

Unsere OptimEx-Studie im Überblick

Bei der Herzschwäche mit erhaltener Pumpfunktion – früher als „Diastolische Herzschwäche“ bezeichnet – versteifen die Herzwände zunehmend. Dadurch entstehen Beschwerden wie Atemnot bei Belastung, Anschwellen der Beine durch vermehrte Wasseransammlung sowie eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Eine Behandlung mit Medikamenten ist bisher ohne nennenswerten Erfolg.

Die größten positiven Effekte zur Verbesserung der Beschwerden scheint ein körperliches Training zu haben – Sport als Medizin –, wobei die optimale Dosierung des Trainings bisher unklar war. In der europaweiten wissenschaftlichen OptimEx-Studie wurden daher verschiedene Trainingsintensitäten verglichen. Insgesamt 180 Studienteilnehmer wurden einem moderaten kontinuierlichen Training, einem hochintensiven Intervalltraining oder einer Kontrollgruppe zugeteilt.

Kurzzusammenfassung der Studie

Körperliches Training ist eine effektive Methode zur Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme (peak V̇O2) bei Patienten mit Herzinsuffizienz. Dies trifft für die Herzinsuffizienz mit reduzierter (HFrEF) und erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) zu. Allerdings ist bei HFpEF bisher nicht ausreichend erforscht, ob verschiedene Trainingsintensitäten unterschiedliche Effekte hervorrufen.

Ziel der OptimEx-Studie war es, zu überprüfen, ob hochintensives Intervalltraining (HIIT), moderates kontinuierliches Training (MCT) oder eine leitliniengerechte Empfehlung hinsichtlich körperlicher Aktivität (Kontrollgruppe) einen unterschiedlichen Effekt auf die Veränderung der peak V̇O2 bei Patienten mit HFpEF hat.

Hierbei handelte es sich um eine randomisierte klinische Studie, die in fünf Zentren in Europa (Berlin, Leipzig und München, Deutschland; Antwerpen, Belgien; Trondheim, Norwegen) von Juli 2014 bis September 2018 durchgeführt wurde. Von 532 gescreenten Patienten wurden 180 sedentäre Patienten mit chronischer, stabiler HFpEF in die Studie eingeschlossen. Die Endpunkte wurden in sogenannten CoreLabs verblindet ausgewertet, allerdings waren weder die Patienten noch die Untersuchenden in den Studienzentren verblindet.

Die Patienten wurden bei Studieneinschluss per Zufall (1:1:1, jeweils 60 Patienten pro Gruppe) zugeordnet, zu:

  • HIIT (Leitliniengerechte Therapie plus drei Mal 38 Minuten Training pro Woche; zehn Minuten Aufwärmen bei 35 bis 50 Prozent der Herzfrequenzreserve, vier Intervalle à vier Minuten bei 80 bis 90 Prozent der Herzfrequenzreserve plus jeweils drei Minuten aktive Erholung)
  • MCT (Leitliniengerechte Therapie plus fünf Mal 40 Minuten Training pro Woche bei 35 bis 50 Prozent der Herzfrequenzreserve)
  • oder einer Kontrollgruppe (Leitliniengerechte Therapie inklusive Empfehlung zu regelmäßiger körperlicher Aktivität)

Die Studie dauerte zwölf Monate pro Patient, wobei das per Telemedizin aufgezeichnete Training die ersten drei Monate in den Untersuchungszentren und ab Monat vier zu Hause stattfand. Hierfür wurde jedem Patienten ein Fahrradergometer zur Verfügung gestellt. Der primäre Endpunkt der Studie war die Veränderung der peak V̇O2 nach drei Monaten. Der kleinste klinisch relevante Unterschied zwischen den Gruppen wurde vor Studienbeginn auf 2.5 mL/kg/min festgelegt. Sekundäre Endpunkte beinhalteten unter anderem die Veränderung weiterer Spiroergometrie-Parameter, Parameter der diastolischen Funktion, NT-proBNP oder Lebensqualität nach drei und zwölf Monaten.

Ergebnisse

  • Von den 180 randomisierten Patienten (mittleres Alter von 70 Jahren, 120 Frauen [67 Prozent]), haben 166 (92 Prozent) die Untersuchungen nach drei Monaten und 154 (86 Prozent) die Untersuchungen nach 12 Monaten absolviert.
  • Die Veränderungen der peak V̇O2 nach drei Monaten betrugen im Mittel +1.1 mL/kg/min in der HIIT-Gruppe, +1.6 mL/kg/min in der MCT-Gruppe und -0.6 mL/kg/min in der Kontrollgruppe. Die paarweisen Vergleiche zeigten signifikante Unterschiede zwischen HIIT und Kontrollgruppe (1.5 mL/kg/min [95% CI, 0.4 – 2.7], p=0.01) und zwischen MCT und Kontrollgruppe (2.0 mL/kg/min [95% CI, 0.9 – 3.1 mL/kg/min], p=0.001). Die Unterschiede zwischen HIIT und MCT waren nicht signifikant (-0.4 mL/kg/min [95% CI, -1.4 – 0.6], p=0.41). Nach 12 Monaten gab es keine signifikanten Unterschiede bei der Veränderung der peak V̇O2 zwischen HIIT, MCT und Kontrollgruppe (p=0.11). Des Weiteren fanden sich keine signifikanten Unterschiede in der diastolischen Funktion oder NT-proBNP zwischen den Gruppen.
  • Bei Patienten mit HFpEF gab es nach drei Monaten keinen signifikanten Unterschied in der Veränderung der peak V̇O2 zwischen HIIT und MCT und keine der beiden Gruppen erreichte den vor der Studie definierten kleinsten klinisch relevanten Unterschied gegenüber der Kontrollgruppe. Dennoch sind die mittleren Änderungen größer als in bisherigen pharmakologischen Studien.
  • Weitere Studien müssen zeigen, ob ähnlich wie bei Patienten mit HFrEF bereits geringe Veränderung der maximalen Leistungsfähigkeit von circa sechs Prozent einen relevanten Einfluss auf Mortalität und Hospitalisierungsrate haben.

Leistungssport in Zeiten von Corona – Rückblick zur Ski-WM und Ausblick auf die Olympischen Spiele

Als Leitender Mannschaftsarzt Innere Medizin der Deutschen Ski-Nationalmannschaft Ski Alpin, Ski Cross und Freeski war unser Oberarzt Dr. med. univ. Fritz Wimbauer auch bei der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2021 im Einsatz. Dr. Wimbauer ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Sportmediziner. Gemeinsam mit Dr. Katrin Esefeld (Leitende Oberärztin) ist er oberärztlicherseits für den Bereich „Leistungssport“ unserer Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München zuständig.

Wie sehr hat die Pandemie die Vorbereitung und Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo beeinflusst? Welche besonderen Herausforderungen kommen bei den Olympischen Spielen in Peking auf die Athleten zu – was kann sich auf deren Leistungsfähigkeit auswirken? Wie oft kommt es vor, dass Leistungssportler noch Wochen oder sogar Monate nach einer Corona-Erkrankung eingeschränkt sind? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Wimbauer im Interview.

Bei der Ski-WM erlitten mehrere Athleten eine Gehirnerschütterung. Manchmal ist es auch eine Virusgrippe, die Sportler ausbremst. Welche Untersuchungen ermöglichen Ihnen, zu entscheiden, ob ein Sportler der Wettkampfbelastung gewachsen ist?

Dr. Wimbauer: „Die Sporttauglichkeit bedarf grundsätzlich immer einer individuellen Einschätzung durch den betreuenden (Mannschafts-)Arzt, dies beinhaltet in der Regel stets eine umfangreiche Anamnese und körperliche Untersuchung. Die individuellen Symptome, aber auch die eigene Einschätzung des Athleten geben hier stets eine gute Richtungsweisung. Fallweise werden weitere Untersuchungen notwendig, wie zum Beispiel die Bestimmung von Infektparametern im Blut, eine ergänzende bakteriologische oder virologische Diagnostik, welche im Zusammenhang mit dem Coronavirus essenziell geworden ist.

Bei Infekten der oberen Atemwege oder des Magen-Darm-Trakts sollte eine Sportpause von mindestens zwei bis drei Tagen eingehalten werden. Ein voller Einstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb sollte erst nach drei bis vier Tagen Symptomfreiheit erfolgen. Beim Auftreten von Fieber und Gliederschmerzen sollte man vollständig mit dem Sport pausieren. Die Rückkehr ins Training oder in den Wettkampf sollte erst nach fünf bis sieben Tagen vollständiger Symptomfreiheit erfolgen.

Im Allgemeinen sollte man die eigene Einschätzung des Athleten sehr ernst nehmen. Leistungssportler kennen Ihre Leistungsfähigkeit und Ihren Körper deutlich besser als Menschen, die nur selten sportlich aktiv sind und erkennen dadurch Veränderungen der Leistungsfähigkeit wie zum Beispiel durch eine Erkältung oder grippale Infekte meist schon frühzeitig, beispielsweise durch einen erhöhten Ruhepuls.“

Wie haben Sie die Ski-WM als Mannschaftsarzt Ski Alpin des DSV erlebt – wie sehr hat die Pandemie Ihre Vorbereitung, die Vorbereitung der Athleten und auch die Wettkämpfe beeinflusst?

Dr. Wimbauer: „Insgesamt war die Vorbereitung auf die Ski-WM umfangreicher als in normalen Zeiten. Unabhängig von den üblichen Vorbereitungen wie zum Beispiel dem Packen der Notfall-Ausrüstung, der Organisation von Transporten und Hotelzimmern kamen einige weitere bürokratische Hürden dazu: Dies beinhaltete die Vorab-Information über aktuell gültige Ein- und Ausreiseverordnungen und Beachtung von damit assoziierten Dokumentationspflichten.

Auch die notwendigen Vorbereitungen und Nachweise für eine Akkreditierung zur Teilnahme an der Ski-Weltmeisterschaft wurden um weitere Pandemie-bedingte Testungen und Fragebögen ergänzt. So durfte man sich 14 Tage vor Beginn des Wettkampfes nicht in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, was auch im Rahmen der Akkreditierung abgefragt wurde. Darüber hinaus mussten negative PCR-Tests acht bis zehn Tage sowie 48 bis 72 Stunden vor Anreise nachgewiesen werden. Bei Anreise erfolgte zudem vor Ort ein Schnelltest auf SARS-CoV-2, welcher für den Check-In am Hotel notwendig war. Vor Ort durften sich die Teilnehmer nur innerhalb der jeweiligen Bubble bewegen und mussten alle drei Tage einen SARS-CoV-2-Schnelltest durchführen. Insgesamt war die Veranstaltung jedoch hervorragend vorbereitet. So erfolgte beispielsweise die Terminvergabe für Schnelltests unkompliziert über einen Messenger-Dienst. Testergebnisse wurden zeitnah per E-Mail zugesandt.“  

Durch welche besonderen Hygienemaßnahmen haben Sie versucht, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten?

Dr. Wimbauer: „Selbstverständlich wurden alle offiziell vorgeschriebenen Prophylaxe-, Hygiene- und Quarantänemaßnahmen umgesetzt. Unabhängig davon wurden darüber hinaus alle Teilnehmer darum gebeten, soziale Kontakte im Vorfeld auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, um das Risiko für eine Infektion allgemein so gering wie möglich zu halten. Vor Ort wurden Teilnehmer, Vertreter der Medien und lokalen Behörden in eigene Bubbles aufgetrennt. Hinzu kamen die regelmäßigen Testungen aller Teilnehmer.“

Viele Spitzensportler haben bereits eine Covid-19-Erkrankung hinter sich. Wie häufig kommt es vor, dass junge, an sich hochleistungsfähige Athleten noch Wochen oder Monate nach einer Covid-19-Erkrankung eingeschränkt sind?

Dr. Wimbauer: „Prinzipiell ist das Risiko eines schweren Verlaufes einer COVID-19-Erkrankung bei jungen und gesunden Menschen deutlich geringer als bei älteren Menschen beziehungsweise Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Auch asymptomatische Verläufe findet man in dieser Gruppe häufiger. Allerdings gibt es auch bei jungen Menschen zum Teil komplizierte beziehungsweise schwere Verläufe. Bei Athleten ist hier insbesondere das Risiko für die Entwicklung einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) hervorzuheben.

Die Folgen einer Herzmuskelentzündung können für Sportler hochrelevant sein. So ist im Rahmen einer Herzmuskelentzündung eine Trainingspause von mindestens drei Monaten unbedingt empfohlen. Diese lange Trainingspause kann für den einzelnen Sportler natürlich bedeuten, dass wichtige Events wie zum Beispiel die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nicht in Frage kommen und auch ein nicht unerheblicher Trainingsrückstand gegenüber anderen Athleten und Konkurrenten aufgebaut werden kann.

Im Falle einer diagnostizierten Herzmuskelentzündung ist diese Trainingspause jedoch zwingend notwendig, da diese schwerwiegendere Folgen wie zum Beispiel lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, die Entwicklung von dauerhaften Schäden am Herzmuskel und die Entwicklung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sowie den plötzlichen Herztod verhindern soll.

Das Risiko für Athleten, an einer Herzmuskelentzündung im Rahmen einer SARS-CoV-2-Infektion zu erkranken, wird aktuell bei circa zwei bis acht Prozent eingeschätzt. Diese Datenlage kann sich jedoch durch weitere Forschung und Studien ändern.“

Im Februar finden die Olympischen Winterspiele in Peking statt. Wie unterstützen Sie die Sportler präventiv?

Dr. Wimbauer: „Viele Faktoren führen dazu, dass Athleten ein erhöhtes Risiko entwickeln können, an Infekten zu erkranken oder Leistungseinbußen zu verspüren. Dazu gehören unter anderem das hohe Leistungsniveau im Spitzensport und die hohen Trainingsintensitäten, vor allem aber auch Faktoren wie häufige und lange Reisen, extreme Hitze oder Kälte und Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffsättigung wie beispielsweise bei Trainingslehrgängen und Wettkämpfen in großen Höhen.  

Prävention muss daher sehr frühzeitig einsetzen und multifaktoriell wirken. Hierfür ist insbesondere die Kommunikation zwischen Athleten, Betreuern und medizinischem Personal essentiell, aber auch die Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung der Athleten. Erfahrene Athleten sind hier im Vorteil, da sie ihre Leistungsgrenzen besser einschätzen können und auch frühzeitig erkennen, wann Regenerationszeiten notwendig sind. Wichtig ist es, die richtige Balance aus Trainingsreizen und Regenerationszeiten zu finden, sowohl sportartspezifisch, aber auch, was allgemeines Kraft- und Ausdauertraining anbelangt. Dazu kommen noch viele weitere Parameter wie Ernährung und Sportpsychologie. Prävention beginnt also schon sehr frühzeitig und muss bereits im Jugendalter vermittelt und täglich gelebt werden.“   

Welche besonderen Herausforderungen kommen in Peking auf die Athleten zu? Was kann sich auf deren Leistungsfähigkeit auswirken?

Dr. Wimbauer: „Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking kommen gleich mehrere Herausforderungen auf die Athleten zu: primär die längere Anreise und die Zeitverschiebung von insgesamt sieben Stunden. Eine ausreichende Schlafdauer und insbesondere Schlafqualität sind essentiell für die Regeneration und die Leistungsfähigkeit der Athleten, daher wird es sehr wichtig sein, mit der Zeitumstellung ideal umzugehen. Die österreichische Biathlon-Mannschaft zeigte hier beispielsweise eine gewisse Experimentierfreudigkeit bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang, bei denen auch aufgrund der späten Wettkampfzeiten nur die halbe Zeitumstellung simuliert wurde – das heißt, die Athleten gingen erst um 02:00 Uhr früh ins Bett und standen erst um 12:00Uhr mittags auf.  

Aber auch die Ernährung ist sehr wichtig. Es gilt schließlich, nicht nur den Bedarf an Kalorien, Vitaminen, Spurenelementen und Mikronährstoffen abzudecken, sondern auch mögliche Unverträglichkeiten zu beachten.“

Im Vorfeld der Australian Open mussten hunderte Sportler in Quarantäne. Ähnliches kann auch vor den Olympischen Spielen passieren. Wie wirkt sich eine 14-tägige Isolation auf die Leistungsfähigkeit der Athleten aus? Wo liegen die Risiken?

Dr. Wimbauer: „Aus mehreren Studien zu dem Effekt von Trainingspausen, etwa in der US-amerikanischen NFL, weiß man, dass bereits kurze Trainingspausen von unter vier Wochen zu einem relevanten Abfall der Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge (kardiopulmonale Leistungsfähigkeit) führen kann.

Zudem kann es zu einer reduzierten Belastbarkeit des Bewegungsapparats (muskuloskelettale Belastbarkeit) und einer gehäuften Verletzungsanfälligkeit – etwa einem Riss der Achillessehne (NFL) – kommen. Insbesondere im Skisport ist das sportartspezifische Training von essentieller Bedeutung, man denke an die hohen Belastungen und Kräfte, die beispielsweise in der Abfahrt bei Geschwindigkeiten von über 140 km/h auf die Athleten einwirken oder das extrem hohe Maß an Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, das im Slalom abgerufen werden muss. Darüber hinaus spielen auch psychische Faktoren eine große Rolle. Athleten und Betreuer sind im Normalfall ein eingeschworenes Team, welches sich gegenseitig viel Kraft gibt – dies fällt im Falle einer Quarantäne zusätzlich weg.

Insofern ist die Infektprophylaxe insbesondere auch für Athleten und Betreuer essentiell.“

Alle Wettkämpfe finden aktuell ohne Zuschauer statt. Wie haben Sie persönlich die Ski-WM erlebt?

Dr. Wimbauer: „Natürlich lebt die Atmosphäre einer Weltmeisterschaft immer auch von den Menschen, die daran teilnehmen und mit den Athleten miteifern und mitfeiern. Trotz der hohen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die für die Austragung der WM in Cortina notwendig waren, hat es die hervorragende Organisation ermöglicht, weitestgehend reibungslose Abläufe zu gewährleisten, insbesondere auch die medizinische Betreuung war hier sehr gut organisiert. Zur generell sehr guten Stimmung in der Mannschaft haben die tollen Erfolge von Romed Baumann und Kira Weidle bereits bei den ersten Wettbewerben beigetragen, welche von den Medaillen von Andreas Sander und den Medaillen im Teamwettbewerb abgerundet wurden. Aber auch die wunderschöne Bergkulisse der Dolomiten, das hervorragende Wetter und die angenehme Atmosphäre und das gute Essen im Teamhotel haben dazu  beigetragen.“

Sportkardiologie TU München: Webinar „Sport bei ARVC“

Bei der arrhythmogenen rechtsventrikulären Kardiomyopathie (ARVC) kommt es zu einer erblich bedingten Einlagerung von Bindegewebe und Fett in der Herzkammermuskulatur. Meist sind bereits junge Menschen betroffen, Männer häufiger als Frauen. In Italien wird diese Kardiomyopathie als häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod bei jungen Sportlern vermutet. Was ist bei ARVC zu beachten? Kann überhaupt Sport betrieben werden und wenn ja, welcher? Welche Hilfsmittel gibt es zur Risikoabschätzung? Wie ist die Prognose? Antwort auf diese und weitere Fragen erhalten Mediziner und Sportwissenschaftler bei unserer

  • 7. kostenfreien Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“
  • Thema: Sport bei ARVC
  • am Mittwoch, 24.03.2021
  • von 18:15 bis ca. 19:45 Uhr
  • via Zoom
  • Anmeldung

Hochkarätige Referenten haben Kurzvorträge vorbereitet und antworten auf Ihre Fragen

  • Prof. Dr. med. Eric Schulze-Bahr (Universitätsklinikum Münster, Institut für Genetik von Herzerkrankungen)
  • Prof. Dr. med. Christian Firschke (Medical Park Bad Wiessee)
  • Dr. med. Isabel Fegers-Wustrow (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)

Weitere Informationen sowie Aufzeichnungen der bisherigen Fortbildungen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Dr. Wimbauer bei der Alpinen Ski-WM 2021

Herzliche Grüße aus Cortina d’Ampezzo von Dr. med. univ. Fritz Wimbauer, unserem Oberarzt und Leiter unserer Ambulanz für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie am Georg-Brauchle-Ring in München. Als Leitender Mannschaftsarzt Innere Medizin der Deutschen Skinationalmannschaft Ski Alpin, Ski Cross, Freeski ist der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Sportmediziner auch bei der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2021 im Einsatz.

Hintergrund

Neben Leistungssportlern untersuchen, beraten und betreuen wir Freizeitsportler und Patienten, die bisher keinen Sport gemacht haben und wissen möchten, ob sie gesund sind und mit einem Training beginnen können sowie Patienten mit Risikofaktoren oder Erkrankungen wie beispielsweise Krebs, Herzerkrankungen oder Diabetes.

Auch nach einer Corona-Erkrankung bieten wir Leistungs- und Freizeitsportlern die Möglichkeit, nach einem Check-up in unserer Ambulanz wieder sicher in den Sport einzusteigen.

Klicktipps

In unsere drei Ambulanzen in München und Starnberg kann jeder kommen – egal, ob gesund oder krank, jung oder alt (Terminvereinbarung). Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München / Klinikum rechts der Isar

Webinar „Sport bei hypertropher Kardiomyopathie“

Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine spezielle Herzmuskelerkrankung. Ihr Hauptmerkmal ist eine verdickte Wand der linken Herzkammer. Die Ursachen sind meist genetisch. Sie kann mit den Symptomen einer Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen einhergehen. Was ist bei dieser Erkrankung hinsichtlich Sport zu beachten? Welche Sportarten sind geeignet und wie können Betroffene ihr Training optimal steuern? Antwort auf diese und weitere Fragen erhalten Mediziner und Sportwissenschaftler bei unserer

  • 6. kostenfreien Online-Fortbildung „Sportkardiologie TU München“
  • Thema: Sport bei hypertropher Kardiomyopathie
  • am Mittwoch, 24.02.2021
  • von 18:15 bis ca. 19:45 Uhr
  • via Zoom
  • Anmeldung

Hochkarätige Referenten haben Kurzvorträge vorbereitet und antworten auf Ihre Fragen

  • PD Dr. med. Christian Marc Schmied (Universitätsspital Zürich / Universitäres Herzzentrum Zürich)
  • Prof. Dr. med. Christian Firschke (Medical Park Bad Wiessee)
  • Dr. med. Isabel Fegers-Wustrow (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)
  • Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle (Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM)

Weitere Informationen sowie Aufzeichnungen der bisherigen Fortbildungen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Sportkardiologie TU München: Webinar „Covid-19 – Myokarditis – Sport“

Kostenfreie virtuelle Fachveranstaltung unseres „Europäischen Zentrums für Sportkardiologie“ (EAPC)

Mehr als 500 Mediziner und Sportwissenschaftler haben an unserem gestrigen, rund einstündigen Zoom-Webinar teilgenommen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse! Wenn Sie unser Webinar verpasst haben oder nochmals reinschauen möchten, geht es hier für Sie zum Video:

Aufzeichnung (Kenncode: V6K#D7gU)


Im Video erfahren Sie unter anderem:

  • was bei einer Myokarditis vor der Wiederaufnahme von Sport zu beachten ist – was die aktuelle Leitlinie sagt
  • welche Diagnostik im Rahmen einer Sporttauglichkeitsuntersuchung empfohlen wird
  • welche Nachbeobachtungszeiträume sinnvoll sind
  • welche Sportarten für den Wiedereinstieg geeignet sind
  • wie Betroffene ihr Training optimal steuern können

Hochkarätige Referenten hatten Kurzvorträge vorbereitet und antworteten auf Fragen

  • Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle I Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM
  • Dr. med. univ. Fritz Wimbauer, MBA I Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM
  • Prof. Dr. med. Christian Firschke I Medical Park Bad Wiessee

Special Guest

  • Univ-Prof. Dr. Carsten Tschöpe I Kardiologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

„Sportler sollten Covid-19 nicht unterschätzen“

Wer sich nicht gründlich auskuriert, riskiert unter anderem eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis)“, mahnt Univ.-Prof. Martin Halle, Direktor unserer Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München. „Die Gefahr auch nach milden Covid-19-Verläufen ist: Sie spüren nicht, wenn das Herz ein Problem hat. Wenn man zu früh wieder trainiert, kann es zu gefährlichen Komplikationen bis hin zum plötzlichen Herztod kommen.“ Eine Myokarditis nach Covid-19 ist kein Einzelfall. Zahlreiche Informationen zu „Sport nach Covid-19“ haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Vorankündigung

Unser nächstes kostenfreies Sportkardiologie-Webinar findet am Mittwoch 24.02.2021, statt. Das Thema: „Sport bei hypertropher Kardiomyopathie“. Details finden Sie in Kürze auf unserer Kongress-Seite.

Webinar „Freizeitsport: Wiedereinstieg ins Training nach Covid-19-Erkrankung“

„Falscher Ehrgeiz nach einer Covid-19-Erkrankung kann lebensgefährlich sein“

Mehr als 200 Sportler, Patienten und Journalisten haben an unserem gestrigen, rund einstündigen Zoom-Webinar teilgenommen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse! Wenn Sie unser Webinar verpasst haben oder nochmals reinschauen möchten, geht es hier für Sie zum Video:

Aufzeichnung (Kenncode: lN8cJx7%)


Im Video erfahren Sie unter anderem:

  • ob man auch eine Sportpause machen sollte, wenn man bei einer Covid-19-Erkrankung keine Symptome hatte
  • wann Sie sich nach einer Covid-19-Erkrankung wieder körperlich belasten dürfen
  • wie man nach einer Sportpause wieder richtig einsteigt
  • welche Diagnostik Experten im Rahmen einer Sporttauglichkeitsuntersuchung empfehlen 

Neue Website-Rubrik „Sport nach Covid-19“

Seit Beginn der Pandemie haben wir viele Leistungs- und Freizeitsportler begleitet, die an Sars-CoV-2 erkrankt waren. Univ.-Prof. Martin Halle, Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München: „Es kommen immer mehr Sportler in unsere Ambulanz, die sagen: Ich hatte Corona und komme seitdem nicht mehr auf die Beine.“ Aufgrund der vielen Nachfragen zum Thema haben wir für Sie zahlreiche Tipps und Hintergrundinformationen in unserer neuen Website-Rubrik „Sport nach Covid-19“ zusammengestellt. Klicktipp!

„Falscher Ehrgeiz nach einer Covid-19-Erkrankung kann lebensgefährlich sein“, mahnt Prof. Halle. „Ein zu früher Wiedereinstieg ins Training kann mit einem höheren Risiko für eine Herzmuskelentzündung oder gefährliche Herzrhythmusstörungen verbunden sein.“ Solche Komplikationen sind keine Einzelfälle. Weil eine Covid-19-Erkrankung bei vielen Freizeit- und Leistungssportlern mild oder symptomfrei verläuft, möchten diese in der Regel bereits nach kurzer Sportpause ihr Training wieder aufnehmen. Zahlreiche Athleten erleben zudem Druck durch Trainer und Mannschaftskollegen beziehungsweise Trainingspartner. Wir raten Betroffenen, sich gründlich auszukurieren. Aus Erfahrungen mit anderen Infekten wie der Grippe (Influenza) wissen wir: Wenn man sich nicht gründlich auskuriert, kann das Virus schneller und tiefer in die Atemwege eindringen, sich dort stärker reproduzieren und massiven Schaden anrichten. Auch nach überstandener Covid-19-Erkrankung ist Vorsicht geboten. Noch wissen wir Mediziner nicht, ob Folgeschäden dauerhaft bleiben oder nur eine längere Regeneration nötig ist.

Hintergrundinformationen zu uns

Wir sind die größte Ambulanz für Prävention und Sportmedizin und die führende für Sportkardiologie in Deutschland. Die Fachgesellschaft European Association of Preventive Cardiology (EAPC) der European Society of Cardiology (ESC) hat uns als „Europäisches Zentrum für Sportkardiologie“ akkreditiert, als bisher einziges in Deutschland. Mehr als 10.000 Sportler und Patienten vertrauen jedes Jahr auf unser Know-how und unsere Erfahrung. Wir sind Vorreiter von „Sport als Medizin“ und dosieren körperliches Training wie ein Medikament („Sport auf Rezept“).

Nach einer Covid-19-Erkrankung können Sie gerne eine Sporttauglichkeitsuntersuchung mit Fokus auf Herz und Lunge bei uns durchführen lassen (Termin). Wir prüfen, ob Sie wieder trainieren dürfen und wenn ja, in welcher Intensität. Zudem beraten wir Sie individuell, was Sie beim Wiedereinstieg beachten sollten, um Risiken zu vermeiden.

Erinnerung für Mediziner und Sportwissenschaftler: Webinar „Covid-19 – Myokarditis – Sport“ am 27.01.2021

Das Thema „Covid-19 und Sport“ bereiten wir auch für das Fachpublikum auf – im Rahmen unserer virtuellen Sportkardiologie-Fortbildungen. Mediziner und Sportwissenschaftler laden wir herzlich dazu ein. Details zum kommenden Webinar sowie Links zu den Aufzeichnungen unserer bisherigen vier Online-Seminare finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Wichtige Hinweise rund um unsere Untersuchungen

Um Sie, unsere weiteren Patienten und unsere Mitarbeiter zu schützen, möchten wir Sie bitten, folgende Hinweise unbedingt zu beachten.

  • FFP2-Maske
    Das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) ist während des Ambulanzbesuches verpflichtend.

  • Sicherheitsabstand
    Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern muss während des Aufenthalts in der Ambulanz eingehalten werden – sowohl zu anderen Patienten als auch zu Personal, soweit möglich.

  • Screening bei Betreten der Ambulanz
    Bereits im Eingangsbereich erfassen wir Ihre Körpertemperatur. Sie müssen einen Fragebogen zum Thema Covid-Infektion ausfüllen und unter anderem angeben, ob Sie Kontakt zu Covid-infizierten Personen hatten.

  • Wartezeiten
    Aufgrund der vermehrten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Um unnötige Pausen für Sie weitestgehend zu reduzieren, haben wir unsere bisherigen zeitlichen Abläufe und räumlichen Gegebenheiten optimiert.

  • Keine Duschen
    Aus Hygienegründen sind unsere Duschen derzeit gesperrt.

  • Wann nicht in die Ambulanz?
    Sollte eine beziehungsweise sollten mehrere dieser Aussagen zutreffen, kann eine Vorstellung in unserer Ambulanz aktuell nicht erfolgen:
    - Sie haben Symptome eines Infekts, etwa Fieber, laufende Nase, Kopfschmerzen, Husten, Atemnot, Durchfall etc.
    - Innerhalb der letzten 14 Tage hatten Sie Kontakt zu an „Corona“ erkrankten Personen.
    - Sie wurden jüngst positiv auf „Corona“ getestet.
    - Sie waren innerhalb der vergangenen 14 Tage im Ausland.

  • Sportmedizinische Untersuchung nach Covid-19
    Wieviel Zeit sollte nach einer Infektion mit Covid-19 vergangen sein bis ein Belastungs- oder Laktattest durchgeführt werden kann? Es gibt ganz unterschiedliche Fälle – von gar keinen oder nur geringen Symptomen bis hin zu sehr schweren Krankheitsverläufen. Ein differenziertes Vorgehen ist daher sehr wichtig: Nach einer symptomatischen Covid-19-Infektion sollte eine Sportpause von mindestens vier Wochen erfolgen. Traten keine Symptome auf, sollte dennoch eine mindestens zweiwöchige Sportpause eingehalten werden. Um gesundheitliche Risiken durch Sport zu minimieren, sollte vor dem Wiedereinstieg ins Training unbedingt eine sportkardiologische Untersuchung mit Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Herz-Ultraschall, Lungenfunktion sowie gegebenenfalls weiteren Untersuchungen erfolgen. So kann eine eventuelle Mitbeteiligung des Herzens (etwa eine Herzmuskelentzündung) oder der Lunge (beispielsweise einen Lungenentzündung) untersucht werden. Welche Diagnostik sinnvoll ist, entscheiden wir im Einzelfall – je nach Symptomatik, Verlauf der Erkrankung, individuellem Risikoprofil und bereits vorher durchgeführten Untersuchungen.


Wir freuen uns auf Sie!


Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München

Sie möchten sich bei uns untersuchen und beraten lassen?
Wir sind gerne für Sie da!

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