2020

„LAUF10!“: Endlich können wir starten! Sind Sie dabei?

In 10 Wochen vom Couch Potato zum 10 Kilometer-Läufer bzw. Walker – das ist die Idee hinter „LAUF10!“ (Projektseite). 2007 hat das BR Fernsehen dieses Erfolgsprojekt gemeinsam mit uns und dem Bayerischen Leichtathletikverband ins Leben gerufen. Mehr als 40.000 Menschen in ganz Bayern nehmen inzwischen jedes Jahr daran teil. Mit unseren professionellen Trainingsplänen, angeleitet durch rund 200 Sportvereine und begleitet durch die „Abendschau“ nutzen sie die Gelegenheit, ihre Gesundheit, Ausdauer und Lebensqualität zu verbessern.

Wegen Covid-19 mussten wir den Startschuss für die diesjährige Saison verschieben. Am 15. Juni ist es nun soweit. Stehen Sie schon in den Startlöchern? Unsere vier Vorläufer haben den Gesundheitscheck bei Univ.-Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor und medizinischer Leiter von „LAUF10!“, schon hinter sich (vier Videos) und können das erste Training kaum erwarten.

„Regelmäßiges Laufen bzw. Walken ist das wirkungsvollste Training für das Herz-Kreislauf-System. Schon in wenigen Wochen kann man damit seinen Fitnessstand deutlich verbessern“, erklärt Univ.-Prof. Halle. „Aber wer gut und maximal sicher Sport treiben möchte, muss wissen, ob er gesund und sportlich belastbar ist.“ Gewissheit verschafft der internistisch-sportmedizinische Gesundheitscheck. Diesen empfehlen wir allen über 35-Jährigen, allen, die länger kein Training mehr betrieben haben oder Risikofaktoren wie Übergewicht aufweisen sowie allen, die eine Covid-19-Infektion hatten – auch wenn sie kaum Symptome hatten.

„LAUF10!“ – Informationen im Überblick
Postings auf unserer Facebook-Seite
Website der „Abendschau“
Liste der „LAUF10!“-Vereine 2020
Videos 2020
„LAUF10!“-Newsletter
Gesundheitscheck-Fragebogen (PDF)
„LAUF10!“-Trainingspläne (PDF)
Erklärungen zu den „LAUF10!“-Trainingsplänen (PDF)
Buchempfehlungen

Unsere Ambulanzen öffnen wieder – wichtige Hinweise rund um Untersuchungen und Beratungen

Laktat-Leistungsdiagnostik

Liebe Sportler, liebe Patienten, aufgrund der Corona-Pandemie sind unsere Ambulanzen seit Mitte März geschlossen. Ab 2. Juni können wir wieder persönlich für Sie da sein. Darauf freuen wir uns sehr! Um Sie, unsere weiteren Patienten und unsere Mitarbeiter zu schützen, möchten wir Sie bitten, folgende Hinweise unbedingt zu beachten.

· Mund-Nasen-Schutzmaske
Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist während des Ambulanzbesuches notwendig.

· Sicherheitsabstand
Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern muss während des Aufenthalts in der Ambulanz eingehalten werden (sowohl zu anderen Patienten als auch zu Personal, soweit möglich).

· Screening bei Betreten der Ambulanz
Bereits im Eingangsbereich erfassen wir Ihre Körpertemperatur. Sie müssen einen Fragebogen zum Thema Covid-Infektion ausfüllen und unter anderem angeben, ob Sie Kontakt zu Covid-infizierten Personen hatten.

· Wartezeiten
Aufgrund der vermehrten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Um unnötige Pausen für Sie weitestgehend zu reduzieren, haben wir unsere bisherigen zeitlichen Abläufe und räumlichen Gegebenheiten optimiert.

· Keine Duschen
Aus Hygienegründen sind unsere Duschen derzeit gesperrt.

· Wann nicht in die Ambulanz?
Sollte eine beziehungsweise sollten mehrere dieser Aussagen zutreffen, kann eine Vorstellung in unserer Ambulanz aktuell nicht erfolgen:
- Sie haben Symptome eines Infekts, etwa Fieber, laufende Nase, Kopfschmerzen, Husten, Atemnot, Durchfall etc.
- Innerhalb der letzten 14 Tage hatten Sie Kontakt zu an „Corona“ erkrankten Personen.
- Sie wurden jüngst positiv auf „Corona“ getestet.
- Sie waren innerhalb der vergangenen 14 Tage im Ausland (nach Auslandreise 14-tägige Quarantäne; Stand 29.05.2020).

· Sportmedizinische Untersuchung nach Covid-19
Wieviel Zeit sollte nach einer Infektion mit Covid-19 vergangen sein bis ein Belastungs- oder Laktattest durchgeführt werden kann? Es gibt ganz unterschiedliche Fälle – von gar keinen oder nur geringen Symptomen bis hin zu sehr schweren Krankheitsverläufen. Ein differenziertes Vorgehen ist daher sehr wichtig: Nach einer symptomatischen Covid-19-Infektion sollte eine Sportpause von mindestens vier Wochen erfolgen. Traten keine Symptome auf, sollte dennoch eine mindestens zweiwöchige Sportpause eingehalten werden. Um gesundheitliche Risiken durch Sport zu minimieren, sollte vor dem Wiedereinstieg ins Training unbedingt eine sportkardiologische Untersuchung mit Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Herz-Ultraschall, Lungenfunktion sowie gegebenenfalls weiteren Untersuchungen erfolgen. So kann eine Mitbeteiligung des Herzens (etwa eine Herzmuskelentzündung) oder der Lunge (beispielsweise einen Lungenentzündung) ausgeschlossen werden. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, entscheiden wir im Einzelfall – je nach Symptomatik, Verlauf der Erkrankung, individuellem Risikoprofil und bereits vorher durchgeführter Diagnostik.

Bei Fragen oder Unklarheiten rufen Sie uns gerne an!

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München  

Coronavirus und Sport: „Die Lunge muss belüftet werden“

Treppe statt Aufzug: Univ.-Prof. Halle nutzt jede Gelegenheit für Bewegung


Welches Training ist sinnvoll? Drinnen oder draußen? Alleine oder mit der Familie? Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt unser Ärztlicher Direktor, Univ.-Prof. Martin Halle, auf einer knappen Seite, wie Sie in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen fit bleiben. Um keine Urheberrechte zu verletzen, nachfolgend nur ein kurzer Auszug.

SZ: Das Virus kann die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen. Was kann ich für meine Lunge tun?
Prof. Martin Halle: So, wie wir beide jetzt gerade sitzen und telefonieren, werden unsere Lungen nur zu zwei Dritteln belüftet, die unteren Anteile nicht. Wenn die Lunge nicht belüftet ist, wird sie auch nicht durchblutet. Kommen nun die Immunzellen da nicht hin, kann sich Schleim in diesen nicht belüfteten Partien der Lunge absetzen, das erhöht die Infektionsgefahr... deshalb ist es total wichtig, dass die Lunge immer gut belüftet ist... Das sind die wesentlichen Faktoren, warum Bewegung und körperliche Aktivität so wichtig sind...

Onlineveröffentlichung (SZ-Plus)
➔ SZ: Workout in Zeiten von Corona: Hier finden Sie Sport-Programme für zu Hause
Unsere 7 Minuten-Workouts (bei Tipp Nr. 3)
Weitere Presseveröffentlichungen und Videos

Coronavirus: Wir sind weiterhin für Sie da


Liebe Patientinnen und Patienten, aufgrund der Corona-Pandemie sind unsere Ambulanzen derzeit geschlossen. Zwar können wir vorläufig keine sportmedizinisch-kardiologischen Untersuchungen durchführen, dennoch sind wir medizinisch weiterhin gerne für Sie da. Wir sind dabei, alle Patientinnen und Patienten anzurufen, die für die kommenden Wochen Termine vereinbart haben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

So können Sie uns derzeit erreichen

• E-Mail an sportmed@mri.tum.de
Patientinnen und Patienten, die schon einmal bei uns waren und Fragen haben, können uns vorzugsweise per E-Mail kontaktieren. Wir beantworten täglich E-Mails und erstellen auch Rezepte.

• Anruf via Tel. 089 / 289 244-41
Wir sind auch weiterhin telefonisch für Sie erreichbar – wie gewohnt, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr. Aufgrund vieler Anrufe empfehlen wir die Kontaktaufnahme per E-Mail. Wir melden uns dann umgehend zurück!

Sobald wir wieder öffnen können, informieren wir Sie über unsere Website www.sport.mri.tum.de und über Facebook. Wir wünschen Ihnen allen alles Gute in dieser Ausnahmesituation. Bleiben Sie gesund!

PS: Einige Tipps zu Bewegung, Ernährung und Verhalten haben wir hier zusammengestellt. 

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München / Universitätsklinikum rechts der Isar

Verschiebung der UEFA EURO 2020

„Wir alle lieben Fußball. Gesundheit geht aber immer vor. Dass die UEFA EURO 2020 verschoben wird, ist angesichts der Pandemie alternativlos, um Menschen zu schützen“, betont Univ.-Prof. Martin Halle. Unser Ärztlicher Direktor ist Chief Medical Officer der Fußball-Europameisterschaft für München. „Gemeinsam gilt es nun, gegen das Coronavirus zu gewinnen. Wir wünschen uns, dass wir im nächsten Sommer in ganz Europa ein Fußballfest mit unzähligen Zuschauern feiern können. Jetzt muss jedoch alles getan werden, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Bleiben Sie alle gesund.“

Auf dem Foto sehen Sie 5 Ärzte unseres Teams bei einer offiziellen EM-Besichtigung in der Allianz Arena 2019. Von links:
- Otto Zelger
- Dr. Michael Schindler
- Dr. Katrin Esefeld
- Dr. Franziska Stöckhert
- Univ.-Prof. Martin Halle

Als international renommiertes Zentrum für Sportkardiologie waren wir bereits während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 medizinischer Koordinator für den Standort München. Wir untersuchen Spitzensportler aus der ganzen Welt. Außerdem sind wir das größte sportmedizinische Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Weitere Informationen finden Sie in unserer Leistungssport-Broschüre.

Wir kümmern uns jedoch nicht nur um Profis – jeder kann sich in unseren Ambulanzen untersuchen und beraten lassen – ob gesund oder krank, jung oder alt. Wir sind gerne für Sie da!

Herzliche Grüße

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München / Klinikum rechts der Isar

Coronavirus: 10 Tipps zu Bewegung, Entspannung, Verhalten

Ausgangsbeschränkungen in Bayern: Univ.-Prof. Martin Halle verrät, wie Sie zu Hause fit bleiben  
(17.03.2020, aktualisiert am 20.03.2020)

„Bewegung und Sport fördern immer Gesundheit, Fitness und Psyche“, betont Univ.-Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München / Universitätsklinikum rechts der Isar. „Gerade in dieser Ausnahmesituation kann ein tägliches Training Körper und Seele enorm helfen.“ Aktuell heißt es, Rücksicht zu nehmen, vor allem auf ältere sowie vorerkrankte Menschen. Um sie zu schützen, gilt daher auch bezüglich Bewegung und Sport der Grundsatz: Bleiben Sie zu Hause. Ausnahmen sollten derzeit ausschließlich Arbeit, Arztbesuche, Einkäufe oder Hilfe für Angehörige sein. Univ.-Prof. Halle, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin, verrät 10 einfache Tipps, wie Sie trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus fit bleiben können.

1) Tägliche Bewegung an der frischen Luft (im Garten / Hof / vor dem Haus / am offenen Fenster)
Moderater Ausdauersport wie Walken, Laufen oder Radfahren fördert das Immunsystem und regt die Bildung von Abwehrzellen an. Für gesunde Menschen sind 30 bis 60 Minuten sinnvoll. Extreme Belastungen dagegen greifen die Abwehr an und machen anfälliger für Infekte.
• Wer einen Garten oder Innenhof hat, kann diesen für kleine Walking- oder Jogging-Runden nutzen. Auch 10-minütiges, zügiges Spazierengehen zeigt schon positive Effekte, bringt den Kreislauf in Schwung, wirkt beruhigend (durch den Abbau von Stresshormonen) und hellt die Stimmung auf. All das geht auch auf kleiner Fläche, im Kreis. Wer Abwechslung benötigt, kann zwischendurch Konditionsübungen wie Seilspringen, Schattenboxen, Anfersen u. v. m. einbauen.
• Wer einen Arbeitsweg hat, der sich von der Distanz her mit dem Rad zurücklegen lässt, sollte auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel verzichten und Radfahren. Bitte denken Sie daran, möglichst 2 Meter Abstand zu anderen zu halten.
• Wer in Quarantäne ist, kann vor dem offenen Fenster trainieren. Selbst auf wenigen Quadratmetern kann man sich fit halten.

2) Die Lunge belüften (im Garten / Hof / vor dem Haus / am offenen Fenster)
Gehen Sie mehrmals täglich an die frische Luft und atmen Sie tief durch, um die Lunge ausreichend mit Blut und Abwehrzellen zu versorgen. Im Sitzen ist die Lunge nur zu 2/3 belüftet. Jede Stunde 10 Mal hintereinander tiefes Ein- und Ausatmen (im Stehen oder Gehen) kann Abhilfe schaffen, die Lunge und das Immunsystem stärken.
Wer einen Garten oder einen Balkon hat, sollte das gute Wetter nutzen und so oft als möglich rausgehen und Vitamin D tanken. Ob Sie mit den Kindern bzw. Enkeln im Garten Fußball spielen oder sich um Ihre Blumenbeete kümmern: Körperliche Aktivität an der frischen Luft macht den Kopf frei und tut einfach gut. Wer in Quarantäne oder nicht gut zu Fuß ist, kann sich zumindest ans offene Fenster stellen.  

3) Kurzes Workout, auch für Couch Potatos
Ob direkt vor der Haustür oder drinnen, ob mit der ganzen Familie oder alleine: Mit täglichen kurzen Übungen können Sie sich fit halten und den Kopf freibekommen. Wir haben 2 Workouts für Menschen jeden Alters.
- 7 Minuten-Workout für zu Hause
- 7 Minuten-Workout für Senioren
 
4) Versuchen Sie, ausreichend zu schlafen
Sieben Stunden Schlaf pro Nacht sind laut Studien ideal für die Gesundheit. Dann kann die „Festplatte“ im Gehirn wieder neu starten. Aber nicht nur das: Auch die Hormone im Körper, die unter Immunsystem bestimmen, werden durch den Schlaf positiv beeinflusst. Stress führt genau zum Gegenteil. Für Menschen mit Schlafstörungen empfiehlt Prof. Halle:
- kein Kaffee nach 14 Uhr, denn das Koffein wirkt im Gehirn noch bis zum Abend
- kein Alkohol, denn dieser bringt den Schlaf-Rhythmus durcheinander.
Tipp: Bei Schlafstörungen kann die 4-7-8-Atemtechnik den Organismus entspannen und zu einem ruhigen Schlaf verhelfen. So geht’s: Für 4 Sekunden tief durch die Nase einatmen. Danach die Luft für 7 Sekunden anhalten, die Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne legen, anschließend für 8 Sekunden durch den Mund ausatmen. Wiederholen Sie diese Atemtechnik 4 Mal.
Durch das Anhalten des Atems füllt der Sauerstoff die Lungen, strömt durch den Körper und bewirkt, dass der gesamte Organismus entspannt.

5) Essen Sie gesund, abwechslungsreich und vor allem bunt
Flavonoide, enthalten in Obst (u. a. Äpfel, Beeren, Trauben) sowie Gemüse (u. a. Grünkohl, Karotten), fördern das Immunsystem. Das konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind Bausteine für neue Immunzellen und beugen Entzündungen im Körper vor.

6) Meiden Sie Zucker
Zucker verstärkt Entzündungsprozesse im Körper und schwächt so das Immunsystem. Setzen Sie auf Wasser statt Softdrinks, Nüsse statt Schokolade.

7) Rauchen Sie nicht
Rauchen schwächt das Immunsystem.

8) Beginnen Sie Ihren Tag mit Wechselduschen
Der Wechsel zwischen Warm und Kalt fördert die Abwehrkräfte.

9) Waschen Sie häufig und gründlich Ihre Hände
Coronaviren reagieren empfindlich auf Seife und heißes Wasser. Waschen Sie Ihre Hände – je nachdem, wo Sie unterwegs sind und wie häufig Sie Kontakt zu anderen Menschen haben – bis zu 1 Mal pro Stunde, für 1 bis besser 2 Minuten. So gelangen Viren gar nicht erst in die Mundregion.

10) Halten Sie Abstand
Schützen Sie sich und andere indem Sie Abstand halten. Mindestens 2 Meter sollte der Abstand zwischen zwei Menschen betragen. Soweit kann das Virus in der Regel aus dem Atem eines anderen nicht transportiert werden.

Coronavirus: Verhaltensweise und Vorsorge

Wichtiger Hinweis für Patientinnen und Patienten, die für die kommenden Wochen Termine für sportmedizinisch-sportkardiologische Untersuchungen vereinbart haben. Bitte betreten Sie unsere Ambulanzen nicht, wenn Sie:
1) Symptome einer Atemwegsinfektion haben
2) ODER / und sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben
ODER Kontakt mit einer Person hatten, die in einem Risikogebiet war
ODER wenn Sie Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten.

Mit diesem Zutrittsverbot möchten wir unsere weiteren Patienten sowie Mitarbeiter schützen. Haben Sie Symptome wie Husten oder Fieber UND trifft mindestens einer der unter „2)“ genannten Punkte auf Sie zu, besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Rufen Sie dann bitte die Hotline des kassenärztlichen Bereitschaftsdiensts an: Tel. 116117.

Zur Prävention – wie können Sie sich schützen?
Einfache Maßnahmen helfen, das Risiko einer Infektion zu senken, etwa:
- häufiges Händewaschen mit Seife, mindestens 1 Minute lang
- Händedesinfektion
- Nicht-Händeschütteln
- Husten- und Nieshygiene
- moderates Ausdauertraining an der frischen Luft zur Stärkung des Immunsystems, etwa Walken, Laufen oder Radfahren
- Atemtraining mehrmals am Tag an der frischen Luft (Belüftung der Lunge durch tiefes Ein- und Ausatmen)
- 2 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten

Linktipp für weitere Informationen: www.coronavirus.bayern.de

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie des Universitätsklinikums rechts der Isar der TU München

ALAT-Fachtagung: Sport als Medizin

ALAT-Tagung

27.01.2020:
Nachbericht zur ALAT-Fachtagung durch die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München

Nachfolgend unsere News vom 24.01.2020:
Herzliche Grüße von der 54. Atmungs- und Leistungsphysiologischen Arbeitstagung (ALAT) in München! Wie kann ein gesunder, aktiver Lebensstil die Koronare Herzkrankheit (KHK) und Diabetes beeinflussen? Welche körperlichen und seelischen Verbesserungen konnten bei Brustkrebs-Patientinnen nach 6-wöchigem, gezielten körperlichen Training festgestellt werden? Welche Effekte hat ein multimodales Bewegungstraining in Altenheimen gezeigt? Wie kann jeder einzelne Muskelschwund (Sarkopenie) aktiv entgegenwirken? In 21 Vorträgen stellen sich Ärzte und Wissenschaftler heute und morgen diesen und vielen weiteren Fragen.

„Die Veranstaltung spannt den Bogen von der Grundlagenwissenschaft in die Praxis“, erklärt unser Ärztlicher Direktor, Univ.-Prof. Martin Halle, einer der drei Gastgeber der Tagung. Damit Patienten noch besser und individueller hinsichtlich eines gesundheitsfördernden Lebensstils beraten und betreut werden können, präsentieren vor allem junge Wissenschaftler und Ärzte ihre neuesten wissenschaftlichen Daten rund um Arbeits- und Leistungsphysiologie; Erfahrene moderieren und kommentieren oder geben einen Überblick als Keynote Speaker.

In Vorträgen zeigen die Referenten die immense Bedeutung von Sport für die Prävention und Rehabilitation auf. Das zweite Schwerpunktthema lautet: „Der Skelettmuskel: ein essentielles Organ für Fitness und Gesundheit“. Darüber hinaus finden Praxisteile zu „Praktischer Spiroergometrie“ sowie „Muskelfärbung und Faserverteilung“ statt.

Gastgeber der Fachtagung sind
:
- Univ.-Prof. Dr. Henning Wackerhage, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Technische Universität München
- Univ.-Prof. Dr. Martin Halle, Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie, Universitätsklinikum rechts der Isar, Technische Universität München
- Dr. Martin Schönfelder, Lehrstuhl für Sportbiologie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Technische Universität München

Weitere Informationen:
- Unsere Fachveranstaltungen (www.sport.mri.tum.de/kongresse)
- ALAT-Programm

Neuer Service: Terminbuchung via Doctolib

Teamfoto der Ärzte

Liebe Patient*Innen, um Ihnen eine zeitlich flexible und unkomplizierte Terminbuchung zu ermöglichen, sind wir ab sofort bei der Online-Plattform Doctolib vertreten. Einmal registriert, können Sie über diesen Link bzw. die App rund um die Uhr und mit nur wenigen Klicks einen Termin für eine Gesundheitsuntersuchung, einen Check-up oder eine Ernährungsberatung in der präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie des Universitätsklinikums rechts der Isar der TU München vereinbaren.

Die Online-Buchung steht aktuell für unsere Standorte in München zur Verfügung.

Wenn Sie Fragen haben oder Termine weiterhin telefonisch vereinbaren möchten, rufen Sie uns gerne an:
• Tel. Ambulanz am Georg-Brauchle-Ring in München: 089 / 289 244-41
• Tel. Ambulanz am Universitätsklinikum rechts der Isar in München: 089 / 4140-6774
• Tel. Ambulanz im Zentrum für Kardiologie am Klinikum Starnberg: 089 / 4140-6775

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße


Ihr Team der präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie des Universitätsklinikums rechts der Isar der TU München

Sie möchten sich bei uns untersuchen und beraten lassen?
Wir sind gerne für Sie da!

zur Terminvereinbarung