2019

D-A-CH Symposium „Sportkardiologie“ am Samstag, 23.11.2019

Prof. Halle beim Herz-Ultraschall
Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle beim Herz-Ultraschall

Was müssen Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren – etwa Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, chronischer Stress – beim Training berücksichtigen? Mit welcher Dosis Sport können Frauen und Männer mit Herzinsuffizienz ihre Prognose und Lebensqualität verbessern? Welche Untersuchungen sollten durchgeführt werden, um größten Trainingsnutzen bei geringstem Risiko zu erzielen – und worauf sollte dabei speziell bei Menschen mit kardiologischen Auffälligkeiten geachtet werden? Um diese und weitere Fragen geht es beim D-A-CH Symposium „Sportkardiologie“ am Samstag, 23.11.2019, im Klinikum rechts der Isar.

Ärzte, Sportwissenschaftler, Studenten (Medizin, Sport- und Ernährungswissenschaft), medizinisches Fachpersonal, Physiotherapeuten, Trainer / Sportlehrer sowie Ernährungswissenschaftler sollten sich dieses nicht entgehen lassen – top Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie klare Handlungsempfehlungen zusammengestellt. Seien Sie dabei:

D-A-CH Symposium „Sportkardiologie“:
- Samstag, 23.11.2019
- 9 bis 16 Uhr
- Klinikum rechts der Isar, Hörsaal A, Ismaninger Straße 22, 81675 München

Veranstalter:
- Lehrstuhl und Poliklinik für Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin der TU München
- Institut für Sportmedizin Salzburg
- Kardiologische Abteilung des Universitären Herzzentrums Zürich

4 Themenblöcke erwarten Sie:
- Kardiomyopathie und Sport
- Risikofaktoren und Sport
- Fälle in der Leistungsdiagnostik (#Laktatdiagnostik, #Spiroergometrie)
- Sport bei Herzinsuffizienz

Special Lecture:
Aktuelle Leitlinien zu Sport bei Herzerkrankungen – ESC Recommendations 2019

Teilnahmegebühr:
- Frühbucher (bis 04.11.2019): EUR 40,00
- Spätbucher (ab 05.11.2019): EUR 60,00
- Studenten: kostenfrei (Nachweis erforderlich)
Das Catering ist in der Anmeldegebühr bereits  enthalten.

Anmeldung

Wir freuen uns auf Sie!

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Rückblicke zu unseren bisherigen Fachveranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

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Unsere nächsten Veranstaltungen:

• Freitag, 24., und Samstag, 25. Januar 2020:
54. Atmungs- und Leistungsphysiologische Arbeitstagung

• Mittwoch, 18. März 2020:
prevenTUM-Fortbildung „Altern – Sarkopenie"

Sie können sich bereits online anmelden und sich so Ihren Platz sichern. Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite www.facebook.com/sportmritum und verpassen Sie keine Neuigkeiten.

„bestform“-Pressetermin: Krafttraining gegen Muskelschwund

Univ.-Prof. Martin Halle und das Team des Instituts für Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München erarbeiten mit der Beisheim Stiftung ein Bewegungsprogramm für Senioreneinrichtungen +++ Nach dem erfolgreichem Pilotprojekt im KWA Stift Rupertihof (Rottach-Egern) und im Diakoniewerk München-Maxvorstadt startet im Januar 2020 eine Längsschnittstudie mit 20 Senioreneinrichtungen

Pressemappe inkl. Experteninterview anlässlich des heutigen Pressetermins
Presseveröffentlichungen
➔ Projektseite www.sport.mri.tum.de/bestform
Video der Beisheim Stiftung

Auszug aus der Pressemappe:
„Menschen werden nicht krank, weil sie älter geworden sind, sondern weil sie sich nicht genug bewegen. Regelmäßiges körperliches Training ist die beste Medizin, um Muskelschwund, Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit möglichst lange entgegenzuwirken“, erklärt Univ.-Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Instituts für Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München.

Dass sich ein körperliches Training in jedem Alter lohnt, hat das sechsmonatige Pilotprojekt zur TUM-Studie „bestform. Sport kennt kein Alter“ bestätigt: Bewohner der Senioreneinrichtungen KWA Stift Rupertihof (Rottach-Egern) und Diakoniewerk München-Maxvorstadt trainierten dabei zwei Mal wöchentlich für je 45 Minuten an altersangepassten, einfach zu bedienenden Kraft-, Koordinations- und Ausdauergeräten. Angeleitet wurden sie von Sportwissenschaftlern der TU München. Erfahrene Ärzte untersuchten sie mehrmals internistisch und sportmedizinisch. Durch das Training konnten die 75- bis 104-jährigen Studienteilnehmer ihre Muskelkraft deutlich verbessern und ihr Sturzrisiko verringern. Auch die Angst vor Stürzen reduzierte sich bei den meisten Senioren im Projektverlauf. Sie berichteten über körperliche und seelische Verbesserungen.

Univ.-Prof. Halle: „Mit der Pilotstudie wollten wir vor allem die Machbarkeit eines solchen Trainings in Senioreneinrichtungen belegen. Diese bieten große Chancen, da die Bewohner Zeit für ein Training und auch keine Anfahrtswege haben. Damit fallen typische Barrieren weg. 77 Prozent aller Teilnehmer nahmen regelmäßig an dem Bewegungsangebot teil.“

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt soll eine cluster-randomisierte Längsschnittstudie mit 20 Senioreneinrichtungen und rund 400 Teilnehmern die gesundheitsfördernden Effekte des Trainingsprogramms nachweisen. Diese startet im Januar. Interessierte Einrichtungen im Großraum München können sich noch bei Projektleiterin Nina Schaller melden, unter Tel. 089 / 289 244-23 oder per Email an nina.schaller@mri.tum.de.

Bildnachweis: Silvia Béres

prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“ am 16.10.

Info vom 17.10.2019: Unseren Nachbericht zur gestrigen prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“ mit rund 300 Teilnehmern finden Sie hier.

Nachtrag vom 08.11.2019: Klicktipps:
- Münchner Ärztliche Anzeigen, 08.11.2019, Titelgeschichte zur prevenTUM-Fortbildung „Schlaf“ (4 S.)
B5 aktuell, Fitnessmagazin, 27.10.2019, Podcast „Wie Schlaf die Fitness beeinflusst“ (ca. 4:30 min ab ca. 7:23 min bis ca. 11:53 min)

+++

Bis zu 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben gelegentlich Schlafstörungen. 1,9 Millionen Menschen in Deutschland nehmen regelmäßig Schlafmittel ein. Schlafstörungen bei Berufstätigen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Welche Rolle spielen Chronobiologie und Schlaf für Leistungsfähigkeit und (Herz-)Gesundheit? Was passiert bei Schlafmangel im Körper? Welche Lebensstil-Maßnahmen helfen, die Schlafqualität zu verbessern? Gemeinsam mit Experten präsentieren und diskutieren wir bei unserer prevenTUM-Fachveranstaltung neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und geben konkrete Empfehlungen für den Praxisalltag.

Ärzte, Sport- und Ernährungswissenschaftler, Studenten der Medizin, Sport- und Ernährungswissenschaften, Physiotherapeuten, Trainer/Sportlehrer sowie Medizinjournalisten laden wir herzlich ein zur:
- kostenfreien prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“
- am Mittwoch, 16. Oktober 2019
- ab 18:15 Uhr
- im Klinikum rechts der Isar, Hörsaal A, Ismaninger Straße 22, München
- Veranstalter: Institut für Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München (Univ.-Prof. Martin Halle)

Freuen Sie sich auf drei Vorträge:

1) Chronobiologie: Schlafen und Leben nach der inneren Uhr sind Grundrechte
Prof. Dr. med. Till Roenneberg, Institute for Medical Psychology, LMU
Deutschlands bekanntester Chronobiologe

2) Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen
Prof. Dr. med. Clemens Heiser, Klinik und Poliklinik für Hals, Nasen- und Ohrenheilkunde, MRI, TUM

3) Schlaf und Herz
Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle, Institut für Sportmedizin und Sportkardiologie, MRI, TUM

Programm, Anmeldung

Wir freuen uns auf Sie!

Rückblicke zu unseren bisherigen Fachveranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

Unsere nächsten Veranstaltungen im Überblick:

• Mittwoch, 16. Oktober 2019:
prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“

• Samstag, 23. November 2019:
Sportkardiologisches Symposium

• Freitag, 24., und Samstag, 25. Januar 2020:
54. Atmungs- und Leistungsphysiologische Arbeitstagung

• Mittwoch, 18. März 2020:
prevenTUM-Fortbildung „Altern Sarkopenie"

Für alle Veranstaltungen können Sie sich bereits online anmelden und sich so Ihren Platz sichern. Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite www.facebook.com/sportmritum und verpassen Sie keine Neuigkeiten.

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Neueste Forschungsergebnisse, klare Handlungsempfehlungen, Austausch mit Experten

Unsere Symposien, Kongresse und Fortbildungen richten sich vor allem an Ärzte, Sport- und Ernährungswissenschaftler, Studenten der Medizin, Sport- und Ernährungswissenschaft, Physiotherapeuten, Sportlehrer sowie Medizinjournalisten.

Prof. Halle: „Gemeinsam mit Experten präsentieren und diskutieren wir bei unseren Fachveranstaltungen aktuelle Forschungsergebnisse und geben klare Handlungsempfehlungen für die Umsetzung. Unser Ziel: Patienten immer bessere, ganzheitliche Therapien anbieten zu können. Nach den Vorträgen haben Sie Gelegenheit, mit den Experten zu diskutieren. Seien Sie dabei!“

bestform-Studie: Mehr Lebensqualität im Alter

Für die wissenschaftliche Studie „bestform. Sport kennt kein Alter“ suchen wir 20 Senioreneinrichtungen in und um München. +++ Prof. Halle: „Regelmäßiges körperliches Training ist die beste Medizin, um die Lebensqualität zu erhalten.“ +++ Langfristiges Ziel der von der Beisheim Stiftung geförderten Studie: ein ganzheitliches, universal einsetzbares Bewegungsprogramm für Senioreneinrichtungen in ganz Deutschland zu entwickeln. +++ Interessierte Einrichtungen können sich bei Projektleiterin Nina Schaller melden, unter der Telefonnummer 089 / 289 244-23 oder per Email an nina.schaller@mri.tum.de.

Pressemappe mit Details und einem Experten-Interview mit Univ.-Prof. Halle, Video zur Studie
• tz-Titelgeschichte vom 20.5.: Seite 1 (Ausschnitt), Seite 4, Seite 5; Münchner Merkur vom 20.5.
• Projektseite www.sport.mri.tum.de/bestform

Auszug aus der Pressemappe: Ob beim Aufstehen, Gehen, Treppensteigen oder dem nächtlichen Gang zur Toilette: Fast ein Drittel der 65-Jährigen sowie die Hälfte der über 80-Jährigen stürzen jährlich mindestens einmal – das belegen gemeinsame Zahlen des Robert Koch-Instituts, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und des Statistischen Bundesamts. Die drei Institutionen gehen von etwa fünf Millionen Stürzen älterer Menschen pro Jahr aus. Stürze sind die häufigste Ursache von Hilfs- und Pflegebedürftigkeit. „Wenn wir nicht gezielt trainieren, verlieren wir bis zum 80. Geburtstag etwa 50 Prozent unserer Muskelmasse und haben ein erhöhtes Risiko für Stürze, Brüche, Bettlägerigkeit und soziale Isolation“, erklärt Prof. Halle.

Die wissenschaftliche Studie „bestform. Sport kennt kein Alter“ soll Grundlage für ein aktives, selbstbestimmtes und gelingendes Altern werden. Dazu wurde im Vorfeld ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit 77 Teilnehmern zwischen 75 und 104 Jahren im KWA-Stift Rupertihof in Rottach-Egern und im Diakoniewerk München-Maxvorstadt durchgeführt. Auf Basis der wissenschaftlichen Auswertungen des Pilotprojekts führt unser Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München eine cluster-randomisierte Längsschnittstudie durch, die die gesundheitsfördernden Effekte des Trainingsprogramms nachweisen soll. Dafür suchen wir ab sofort 20 Seniorenheime, Seniorenresidenzen und Betreutes Wohnen im S-Bahn-Einzugsgebiet mit mindestens 50 Bewohnern und einer zumindest provisorischen Fläche für fünf bis sieben Krafttrainingsgeräte. Damit das Projekt wissenschaftlich durchgeführt werden kann, müssen die interessierten Einrichtungen bereit sein, sowohl als Trainings- oder Kontrolleinrichtung teilzunehmen. Die Zuordnung erfolgt per Los. Jeweils zehn Einrichtungen werden Trainings- oder Kontrolleinrichtung. Mit Unterstützung des Studienteams wird in den Trainingseinrichtungen zunächst ein Trainingsbereich installiert. Die Krafttrainingsgeräte sind altersangepasst und so auch für Hochbetagte einfach zu bedienen.

Bewohner der Trainingseinrichtungen haben die Gelegenheit, zweimal wöchentlich kostenfrei, unter professioneller Anleitung und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining zu absolvieren. Das Training erstreckt sich über sechs Monate, in denen die Teilnehmer zuvor, während und danach internistisch und sportmedizinisch untersucht werden. Teilnehmer der Kontrolleinrichtungen erhalten bei zwei Informationsveranstaltungen Tipps zu gesundem Altern. Zusätzlich werden auch sie im Studienverlauf regelmäßig bezüglich ihrer Gesundheit und ihres Sturzrisikos untersucht.

Das Projekt beginnt im Januar 2020 und läuft bis Dezember 2021. Die Kosten für Training, Geräte und Untersuchungen werden im Rahmen des Projekts übernommen. Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort bei Projektleiterin Nina Schaller melden, unter der Telefonnummer 089 / 289 244-23 oder per Email an nina.schaller@mri.tum.de.

In unserer aktuellen Pressemappe finden interessierte Einrichtungen viele Details zu unserem Aufruf. Hintergründe zur Wichtigkeit von körperlichem Training im Alter erfahren Sie in unserer Pressemappe vom Juni 2018 sowie im Video der Beisheim Stiftung.

Gefäßserie mit Focus online

„Eine gesunde Lebensweise kann die biologische Uhr um bis zu 30 Jahre zurückdrehen“, erklärt unser Ärztlicher Direktor Professor Martin Halle in der Gefäßserie von Focus online. In mehreren Videos erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper verjüngen können, wie Cholesterin unser Gefäßsystem beeinflusst, wie die Gefäße unter schlechtem Schlaf leiden, wie Sie durch ausreichend Polyphenole in Ihrer Ernährung Ihre Gesundheit schützen können u. v. m.

Videos von Focus online mit Prof. Halle
- Video „Mit 50 fit wie mit 30“
- Video „Alterungsfaktor Cholesterin: So bleiben Ihre Gefäße jung und elastisch“
- Video „Gefäß-Professor erklärt, wie Sie bei jeder Mahlzeit Ihre Arterien schützen“
- Video „Schlechter Schlaf lässt Arterien verkalken“
- Video „Mit dem E-Faktor halten Sie Ihre Zellen jung“
- Video „15 E-Punkte täglich sammeln! Mit einer einfachen Methode schützen Sie Ihre Gefäße“

Linktipps
- Test „Wie alt bin ich wirklich? Berechnen Sie Ihr biologisches Alter“
- Buch „Jung bleiben mit gesunden Gefäßen - So drehen Sie Ihre biologische Uhr zurück“
- Weitere Presseveröffentlichungen (Auswahl)

Nachbericht zur prevenTUM-Fortbildung „Bluthochdruck“

„Bluthochdruck (Hypertonie) wird noch immer völlig unterschätzt“, erklärte Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München, bei der gestrigen prevenTUM-Fortbildung am Universitätsklinikum rechts der Isar, vor rund 150 Ärzten, Sport- und Ernährungswissenschaftlern, Physiotherapeuten und Trainern. Jeder sollte seine Werte kennen, denn anhaltender Bluthochdruck schädigt die Gefäße und ist Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Europa sterben jedes Jahr mehr als 2,2 Millionen Frauen und 1,8 Millionen Männer daran. Etwa 50 Prozent der Herzinfarkte und Schlaganfälle wären vermeidbar, wenn Bluthochdruck rechtzeitig diagnostiziert und optimal gegengesteuert würde. Der Lebensstil sei dabei entscheidend – neben Bluthochdruck sind Rauchen, hohe Blutzuckerwerte und Übergewicht die größten Risikofaktoren.

Linktipps: Titelgeschichte der Abendzeitung vom 19.07.2019 (PDF), AZ-Onlineveröffentlichung

In unserem Nachbericht lesen Sie über die Themen der Fortbildung:

• Vom Bluthochdruck zur Herzerkrankung
Oberarzt Dr. med. Michael Schindler, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, spez. Sportmedizin (SGSM)
 
• Definition des Bluthochdrucks und optimale medikamentöse Therapie
Franziska Stöckhert, Fachärztin für Innere Medizin und Notfallmedizin
 
• Blutdrucksenkung mit Lebensstil. Was ist möglich?
Oberärztin Dr. med. Katrin Esefeld, Fachärztin für Innere Medizin und Sportmedizin

Unsere nächsten Fachveranstaltungen:
- 09.10.2019: prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“
- 23.11.2019: Sportkardiologisches Symposium
- 18.03.2020: prevenTUM-Fortbildung „Altern - Sarkopenie“

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Fortbildung „Triathlon und Herz“: „Nur durch Pausen wird man besser“

Bin ich gesund und fit genug, um einen Triathlon zu bestreiten? In welchen Puls-Bereichen soll ich trainieren? Welche orthopädischen Beschwerden können an Knochen, Muskeln und Gelenken auftreten? Um diese und weitere Fragen ging es bei der gestrigen prevenTUM-Fortbildung „Triathlon und Herz“ – einer weiteren, gemeinsamen Fachveranstaltung unseres Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München (Univ.-Prof. Halle) mit der Abteilung für Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar (Univ.-Prof. Imhoff). Ein spannender Abend! Herzlichen Dank an unsere vier Referenten! Sie präsentierten wissenschaftliche Erkenntnisse aus Sportkardiologie und Sportorthopädie und stellten anschauliche Fallbeispiele vor. Rund 300 Ärzte, Sportwissenschaftler, Trainer, Sportlehrer und Physiotherapeuten nahmen an der Fortbildung teil.

Den Nachbericht finden Sie hier. Weitere Texte zu vergangenen Fortbildungen, Kongressen und Symposien können Sie in unserem Veranstaltungsarchiv nachlesen.

Unsere weiteren Fachveranstaltungen 2019:
- Mittwoch, 17. Juli: prevenTUM-Fortbildung „Bluthochdruck“
- Mittwoch, 9. Oktober: prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“
- Samstag, 23. November: Sportkardiologisches Symposium

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„LAUF10!“: Am 29. April starten wir wieder

Nur noch wenige Wochen bis zum erneuten Start von „LAUF10!“. Sind Sie dabei? Noch können Sie sich als Vorläufer bei der Abendschau bewerben. Noch haben Sie die Chance, sich 10 Wochen lang auf Ihrem Weg zu mehr Fitness, Gesundheit und Lebensqualität begleiten zu lassen – ob beim internistisch-sportmedizinischen Gesundheitscheck „Prävention“, dem Training, dem Ernährungscoaching oder zu Hause. Hier geht es zum Bewerbungsformular.

In 10 Wochen vom Couch Potato zum 10 Kilometer-Läufer bzw. Walker – das ist die Idee hinter „LAUF10!“. 2007 hat das BR Fernsehen dieses Erfolgsprojekt gemeinsam mit uns und dem Bayerischen Leichtathletikverband ins Leben gerufen. Mehr als 40.000 Menschen in ganz Bayern nehmen inzwischen jedes Jahr daran teil. Mit unseren professionellen Trainingsplänen, angeleitet durch rund 200 Sportvereine und begleitet durch die „Abendschau“ nutzen sie die Gelegenheit, ihren Lebensstil zu verbessern. Am 29. April beginnt die neue Saison.

Über den kostenfreien, wöchentlichen „LAUF10!“-Newsletter des Bayerischen Rundfunks erhalten Sie tägliche Trainingsaufgaben, Informationen rund um das Präventionsprogramm sowie wertvolle Trainings-, Gesundheits- und Ernährungstipps.

Unter www.sport.mri.tum.de/lauf10 finden Sie die „LAUF10!“-Trainingspläne, Hintergrundinformationen und viele Linktipps. Schauen Sie rein. Wir freuen uns auf eine begeisternde „LAUF10!“-Saison 2019!

Ihr Team des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München / Klinikum rechts der Isar

Stellenausschreibungen: u. a. Facharzt/-ärztin, Oberarzt/-ärztin, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arzthelfer/-in



Wir sind das größte Zentrum für Prävention und Sportmedizin und das führende für Sportkardiologie in Deutschland. Pro Jahr untersuchen und betreuen wir mehr als 10.000 Patienten. Sie möchten unser Team verstärken? Wir suchen:

- eine/n Facharzt/-ärztin für Innere Medizin oder Kardiologie mit Führungsverantwortung (Oberarzt/-ärztin)

- eine/n Fachärztin / Facharzt (TV-Ä2), Assistenzärztin / Assistenzarzt (TV-Ä1)

- eine/n wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Sportwissenschaft

- eine/n Arzhelfer/in in Teilzeit

- eine studentische Hilfskraft (m/w) zur Unterstützung unseres Direktionssekretariats

Unter „Jobs“ finden Sie alle offenen Stellen sowie Details im Überblick. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Vier prevenTUM-Fortbildungen & ein Sportkardiologisches Symposium

Viele spannende Fachveranstaltungen liegen hinter uns (Eventarchiv) – bei einer Fortbildung begrüßten wir sogar knapp 500 Teilnehmer. Auch 2019 haben wir viel vor: Freuen Sie sich auf vier prevenTUM-Fortbildungen sowie ein Sportkardiologisches Symposium! Vorträge und Referenten verraten wir Ihnen in Kürze in unserer Rubrik „Kongresse“. Hier schon einmal die Termine und Themen:

- Mittwoch, 27. März, ab 18:15 Uhr:
prevenTUM-Fortbildung „Muskeln & Sehnen“, in Kooperation mit der Abteilung für Sportorthopädie, Klinikum rechts der Isar (Univ.-Prof. Imhoff)

- Mittwoch, 29. Mai, ab 18:15 Uhr:
prevenTUM-Fortbildung „Triathlon & Herz“, in Kooperation mit der Abteilung für Sportorthopädie, Klinikum rechts der Isar (Univ.-Prof. Imhoff)

- Mittwoch, 17. Juli, ab 18:15 Uhr:
prevenTUM-Fortbildung „Bluthochdruck“

- Mittwoch, 9. Oktober, ab 18:15 Uhr:
prevenTUM-Fortbildung „Gesunder Schlaf“

- Samstag, 23. November, ganztags:
Sportkardiologisches Symposium

Bereits jetzt können Sie sich online anmelden und sich so Ihren Platz sichern. Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite www.facebook.com/sportmritum und verpassen Sie keine Neuigkeiten.

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Neueste Forschungsergebnisse, klare Handlungsempfehlungen, Austausch mit Experten

Unsere Symposien, Kongresse und Fortbildungen richten sich vor allem an Ärzte, Sport- und Ernährungswissenschaftler, Studenten der Medizin, Sport- und Ernährungswissenschaft, Physiotherapeuten sowie Medizinjournalisten.

Prof. Halle: „Gemeinsam mit Experten präsentieren und diskutieren wir bei unseren Fachveranstaltungen aktuelle Forschungsergebnisse und geben klare Handlungsempfehlungen für die Umsetzung. Unser Ziel: Patienten immer bessere, ganzheitliche Therapien anbieten zu können. Nach den Vorträgen haben Sie Gelegenheit, mit den Experten zu diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!“

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Noch ein Veranstaltungstipp für 30. Januar: Anlässlich des „Tag der Arthroskopie“ bietet die Abteilung für Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar eine kostenfreie Fortbildung an. Dr. Katrin Esefeld, unsere Ärztin und 3-fache Triathlon-Weltmeisterin ihrer Altersklasse, wird dabei einen Vortrag zu den physischen und psychischen Extrembelastungen beim Ironman halten. Das komplette Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Start der tz-Serie „Fit in 7 Wochen mit 7 min am Tag“

Linktipp: Unterseite zur tz-Serie mit Trainingsplänen, Gesundheitstipps und Informationen zur tz-Trainingsgruppe

Der Startschuss ist gefallen: Nach umfassenden Gesundheitschecks begleitet unser Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München in den kommenden 7 Wochen 10 tz-Leser zwischen 36 und 74 Jahren auf ihrem Weg zu mehr Fitness, Gesundheit und Lebensqualität. Immer montags finden Sie ab sofort in der tz und auf unserer Website einen neuen Trainingsplan für die kommenden 7 Tage, erstellt von unserem Ärztlichen Direktor Prof. Martin Halle, leicht umsetzbare Gesundheits- und Ernährungstipps sowie Sportart-Vorstellungen. Die tz berichtet fortlaufend über die Fortschritte und Fallstricke der Protagonisten beim Fitwerden. Sie möchten mittrainieren? Los geht es!

Das Programm „Fit in 7 Wochen mit 7 min am Tag“ ist ideal für Einsteiger, die ihren Lebensstil effektiv und nachhaltig verbessern möchten ohne sich dabei zu überfordern. Ziel ist ein komplexes Training, welches v. a. tägliche Kraftübungen in den Vordergrund rückt. Ausdauertraining kommt auch dazu, spielt aber keine dominierende Rolle. Alle Übungen können alleine, ohne Fitnessstudio oder in der Gruppe durchgeführt werden, zu Hause, unterwegs oder im Büro. Essentiell sind kurze Interventionen mehrmals am Tag.

Kern des Trainings ist unser 7 Minuten-Workout (hier ansehen / herunterladen).

Ihr Training in Woche 1:
„Train the Brain“.
Prof. Halle: „Sie müssen reinkommen in den anderen Tagesablauf und Regelmäßigkeit trainieren. In dieser Phase ist es wichtig, dass die Übungen täglich 1x durchgeführt werden und kein Tag ausgesetzt wird. Hier geht es darum, „den inneren Schweinehund zu überwinden.“ Dabei ist es wichtig, dass die Übungszeit nicht zu lang gewählt wird (7 min). So kann gewährleistet werden, dass selbst nach einem langen Arbeitstag, an dem man das Training vergessen hat, die Übungen doch noch durchgeführt werden können. Bei nur 7 min gibt es keine Ausrede „zu wenig Zeit“ – so groß kann der Schweinehund gar nicht sein.
Das Minimum sind insgesamt 7 min am Tag, aber mit hoher Intensität. Zusätzlich können entweder die 7er-Workout-Übungen um 3-5 min verlängert werden oder es kann noch ein kurzer Gang um den Häuserblock oder die Straße rauf und runter ergänzt werden. Auch 3x1 min Bauchmuskeltraining vor dem Fernseher kann ergänzt werden. Alles sollte nur sehr zügig erfolgen. Man muss schon etwas außer Atem kommen, dann ist die Belastung richtig. Wer die Belastungsintensität bei den Ausdauerübungen messen möchte, kann als Faustregel 75% seiner Herzfrequenzreserve (maximaler Puls minus Ruhepuls) oder 80% des maximalen Pulses nehmen. Ganz genau ist die Analyse mit einem Belastungs-EKG mit Laktattest möglich (zeigt die Belastungsintensität vom Muskelstoffwechsel exakt an).
1x in Woche 1 – am Mittwoch – erfolgt eine längere Einheit: 30 min Spazierengehen mit Tempowechseln oder gemütliches Skilanglaufen.

Weil die Belastungen etwas intensiver sind als Alltagsbelastungen, sollte der Gesundheitszustand unauffällig oder medizinisch abgeklärt sein. Somit bitte Achtung bei bekannter Herzerkrankung oder hohem Risikoprofil (Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinspiegel oder Diabetes), dann muss unbedingt vorher eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Wer unter Belastung Druck auf der Brust bekommt, Schmerzen im Arm, Kiefer oder Rücken oder wem schwindelig wird, der sollte unbedingt dringend einen Arzt aufsuchen. Auch diejenigen, die über 55 Jahre sind und 10 Jahre inaktiv waren, sollten sich ärztlich untersuchen lassen.

Detaillierte Trainingspläne, Gesundheits- und Ernährungstipps finden Sie auf unserer Unterseite zur tz-Serie.

PS: An unserem Zentrum kann sich jeder untersuchen lassen, ob Kassen- oder Privatpatient, gesund oder krank, jung oder alt. Wir sind das größte Zentrum für Prävention und Sportmedizin und das führende für Sportkardiologie in Deutschland. Terminanfrage

Bildnachweise: Die Fotos in den tz-PDFs stammen von:
- Achim Frank Schmidt (www.achimfrank.com)
- Kurt Sigi Jantz
Herzlichen Dank für die Nutzungsfreigabe!

Sie möchten sich bei uns untersuchen und beraten lassen?
Wir sind gerne für Sie da!

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