2016

Zwei große Veröffentlichungen im Münchner Merkur

Herzstillstand mit 38, Spenderherz mit 40, Finisher des Ironman Hawaii-Triathlons mit 42: Wie Sport Elmar Sprink, dem heute fittesten Herztransplantierten der Welt, zurück ins Leben geholfen hat, welche sportlichen Höchstleistungen er vollbringt und was unser Ärztlicher Direktor Professor Martin Halle zu diesen Extrembelastungen erklärt, lesen Sie auf einer Seite im Münchner Merkur (Ausgabe vom 24.12.2016).
Maßgeschneiderte Sporttherapien sind eines unserer Spezialgebiete. Denn Sport ist gesund, auch wenn man krank ist. Eine individuelle Sporttherapie kann die Prognose der Erkrankung sowie die eigene Lebensqualität entscheidend verbessern.

„Lauf dem Krebs davon“: Wie Krebspatienten mit sportlichem Training ihren Genesungsprozess verbessern können – hierzu wurde Professor Halle vom Münchner Merkur interviewt (Ausgabe vom 27.12.2016). Die ganze Seite 17 befasste sich mit dem Thema „Krebs und Sport“.
Bereits seit 2008 bieten wir die Spezialsprechstunde „Krebs und Sporttherapie“ an, über die wir Krebspatienten individuelle Sportprogramme erarbeiten.

Link zu Presseveröffentlichungen

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Neue Broschüren zu Laktat-Leistungsdiagnostik und Spiroergometrie

Vom Patienten bis zum Olympiasieger: Die Laktat-Leistungsdiagnostik und die Spiroergometrie nutzen allen, die effektiv trainieren möchten. In unseren neuen Broschüren informieren wir Sie unter anderem, was sich bei diesen Zusatzuntersuchungen feststellen lässt und wie die Untersuchungen ablaufen. 

Nachfolgend die wichtigsten Informationen im Überblick:

Vorteile der Laktat-Leistungsdiagnostik (/Laktattest, mit Blutabnahme am Ohrläppchen):
• Beurteilung Ihrer Ausdauerleistungsfähigkeit
• Ermittlung Ihres optimalen Trainingspulsbereichs 
• Überwachung Ihrer Leistungsentwicklung
• Vermeidung einer Über-/Fehlbelastung

Vorteile der Spiroergometrie (Leistungsdiagnostik über die Atmung):
• Feststellung der Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und Muskulatur
• Trainingssteuerung und Leistungskontrolle
• Diagnostik verschiedener Krankheitsbilder

Bei uns sind Sie an der richtigen Adresse, um Ihre körperliche Leistungsfähigkeit feststellen zu lassen: Pro Jahr führen wir rund 8.000 Laktattests und etwa 1.000 Spiroergometrien durch. Wir sind langjähriges, lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Patienten jedes Leistungsniveaus profitieren von unserer Erfahrung und unserem Know-how.

  

Neu: Buch „Lauf dem Krebs davon“

Sport bei Krebs ist so wichtig wie ein Medikament – durch Sport kann der Patient aktiv zu seiner Genesung beitragen. Darum geht es im neuen Buch von Professor Martin Halle: „Lauf dem Krebs davon“. Zusammen mit Anika Berling-Ernst informiert er über die Vorteile einer individuellen Sporttherapie und zeigt Übungen, die für die jeweilige Erkrankung und den Heilungsprozess sinnvoll sind. Außerdem erfahren Sie, wie regelmäßige körperliche Bewegung in der Prävention das Risiko (etwa von Brust- und Darmkrebs) signifikant senken kann.

Sport statt Schonung: Körperliche Aktivität holt Krebspatienten aus ihrer Schockstarre, verbessert ihre Lebensqualität und Prognose. Eine maßgeschneiderte Sporttherapie empfehle ich nicht erst in einer Reha, sondern bereits unmittelbar nach der Diagnose. Der Patient soll wissen, dass er seine Krankheit auch in der Hand hat und dafür verantwortlich ist, dass seine Therapie optimal wirkt.

Ein fitter Patient kann die Chemotherapie besser tolerieren und seine Prognose durch eigene Kraft positiv beeinflussen. Als besonders vorteilhaft hat sich ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining erwiesen, mit zusätzlichen Übungen zur Schulung von Flexibilität und Koordination. Das wissen wir aus großen Studien, die wir im Zentrum für Prävention und Sportmedizin durchgeführt haben.

Auch bislang eher inaktive Patienten profitieren von einer Änderung ihres Lebensstils: Körperliche Aktivität nach einer Tumorerkrankung reduziert nachweislich das Risiko eines Rückfalls und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Heilung.

Krebserkrankungen sind in Deutschland die zweithäufigste Todesursache. Bei Frauen wird Brustkrebs am häufigsten diagnostiziert, bei Männern ist in den meisten Fällen die Prostata betroffen. Unterteilt man die Gesamtbevölkerung nicht nach dem Geschlecht, ist Darmkrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung in Deutschland.

Sie möchten sich bei uns untersuchen und beraten lassen?
Wir sind gerne für Sie da!

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