Video-Aufzeichnung der Patientenveranstaltung „Bluthochdruck“

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Bluthochdruck sieht und spürt man nicht – dies ist der Grund, warum viele Betroffene nichts von ihrer Erkrankung wissen. „Spätestens ab 35 sollte jeder seine Werte kennen, um schleichenden, schweren Gesundheitsschäden vorbeugen zu können“, rät Univ.-Prof. Martin Halle, Direktor unserer Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München. Laut Robert Koch Institut hat etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und damit Blutdruckwerte über 140/90 mmHg. Chronischer Bluthochdruck schädigt die Gefäße und erhöht das Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen – von der koronaren Herzkrankheit (KHK) über Herzschwäche bis hin zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen.

Anlässlich der traditionellen „Herzwochen“ der Deutschen Herzstiftung wollten wir Aufklärung hinsichtlich Prävention und Therapie von Bluthochdruck vor allem durch Lebensstilmaßnahmen leisten und erklären, wann Medikamente sinnvoll sind und was Bluthochdruck-Patienten beim Sport beachten sollten. Gemeinsam mit Münchner Merkur und tz luden wir ein zur kostenfreien Online-Patientenveranstaltung „Bluthochdruck“ am Mittwoch, 10.11.2021.

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Univ.-Prof. Dr. med. Martin Halle, Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie am Klinikum rechts der Isar der TU München

Um diese Themen geht es im Video

Hintergrundinformationen zu Bluthochdruck

Das passiert bei Bluthochdruck im Körper

Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Gefäßen dauerhaft erhöht. Die durch die Gefäße versorgten Organe werden zunehmend schlechter mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der hohe Blutdruck lässt die Gefäße vorzeitig altern – sie werden enger und steifer. Cholesterin lagert sich in die Arterienwand ein. Als Reaktion darauf kommt es zu einer chronischen Entzündung. In einem langsamen, aber stetigen Prozess verkalken weite Bereiche der Gefäßwände – eine Arteriosklerose entsteht. Die großen Arterien können im schlimmsten Fall einreißen oder sich verschließen.

Die größten Risikofaktoren für Bluthochdruck

Die Entstehung von Bluthochdruck begünstigen folgende beeinflussbare Risikofaktoren:   

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht, vor allem Bauchfett
  • Andauernder Stress
  • Ungesunde Ernährung mit zuviel Salz und Transfetten
  • Rauchen
  • Zu viel Alkohol
Zum Nachlesen: Presseveröffentlichungen zu Bluthochdruck in Münchner Merkur und tz

„Ein Blutdruck von 150/90mmHg wird schon nicht so schlimm sein“ – solche Kommentare bekommen Ärzte oft von ihren Patienten zu hören. „Doch das ist ein Irrtum“, warnt Univ.-Prof. Martin Halle in Münchner Merkur und tz. Wie stark das Erkrankungsrisiko bereits bei leicht erhöhten Blutdruckwerten ansteigt und was jeder Einzelne hinsichtlich Prävention und Therapie tun kann, erklärt der renommierte (Sport-)Kardiologie in zahlreichen Interviews. Zum Nachlesen stellen wir Ihnen hier einige PDFs zur Verfügung – weitere PDFs folgen. Noch ein Hinweis: Einige Fotos haben wir unkenntlich gemacht, um keine Urheberrechte zu verletzen.

Buchtipps

Wie Sie durch einen gesunden, aktiven Lebensstil Ihre Gefäße jung und elastisch halten und Ihre biologische Uhr zurück drehen, erfahren Sie auch in den Büchern von Univ.-Prof. Martin Halle.

Auf dem Foto (oben) sehen Sie Prof. Halle mit einem Bluthochdruck-Patienten beim spontanen Workout im Klinikum rechts der Isar. Das Bild wurde vor der Pandemie aufgenommen. Bildnachweis: Heidi Willmann

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