Webinar „Freizeitsport: Wiedereinstieg ins Training nach Covid-19-Erkrankung“

„Falscher Ehrgeiz nach einer Covid-19-Erkrankung kann lebensgefährlich sein“

Mehr als 200 Sportler, Patienten und Journalisten haben an unserem gestrigen, rund einstündigen Zoom-Webinar teilgenommen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse! Wenn Sie unser Webinar verpasst haben oder nochmals reinschauen möchten, geht es hier für Sie zum Video:

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Im Video erfahren Sie unter anderem:

  • ob man auch eine Sportpause machen sollte, wenn man bei einer Covid-19-Erkrankung keine Symptome hatte
  • wann Sie sich nach einer Covid-19-Erkrankung wieder körperlich belasten dürfen
  • wie man nach einer Sportpause wieder richtig einsteigt
  • welche Diagnostik Experten im Rahmen einer Sporttauglichkeitsuntersuchung empfehlen 

Neue Website-Rubrik „Sport nach Covid-19“

Seit Beginn der Pandemie haben wir viele Leistungs- und Freizeitsportler begleitet, die an Sars-CoV-2 erkrankt waren. Univ.-Prof. Martin Halle, Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München: „Es kommen immer mehr Sportler in unsere Ambulanz, die sagen: Ich hatte Corona und komme seitdem nicht mehr auf die Beine.“ Aufgrund der vielen Nachfragen zum Thema haben wir für Sie zahlreiche Tipps und Hintergrundinformationen in unserer neuen Website-Rubrik „Sport nach Covid-19“ zusammengestellt. Klicktipp!

„Falscher Ehrgeiz nach einer Covid-19-Erkrankung kann lebensgefährlich sein“, mahnt Prof. Halle. „Ein zu früher Wiedereinstieg ins Training kann mit einem höheren Risiko für eine Herzmuskelentzündung oder gefährliche Herzrhythmusstörungen verbunden sein.“ Solche Komplikationen sind keine Einzelfälle. Weil eine Covid-19-Erkrankung bei vielen Freizeit- und Leistungssportlern mild oder symptomfrei verläuft, möchten diese in der Regel bereits nach kurzer Sportpause ihr Training wieder aufnehmen. Zahlreiche Athleten erleben zudem Druck durch Trainer und Mannschaftskollegen beziehungsweise Trainingspartner. Wir raten Betroffenen, sich gründlich auszukurieren. Aus Erfahrungen mit anderen Infekten wie der Grippe (Influenza) wissen wir: Wenn man sich nicht gründlich auskuriert, kann das Virus schneller und tiefer in die Atemwege eindringen, sich dort stärker reproduzieren und massiven Schaden anrichten. Auch nach überstandener Covid-19-Erkrankung ist Vorsicht geboten. Noch wissen wir Mediziner nicht, ob Folgeschäden dauerhaft bleiben oder nur eine längere Regeneration nötig ist.

Hintergrundinformationen zu uns

Wir sind die größte Ambulanz für Prävention und Sportmedizin und die führende für Sportkardiologie in Deutschland. Die Fachgesellschaft European Association of Preventive Cardiology (EAPC) der European Society of Cardiology (ESC) hat uns als „Europäisches Zentrum für Sportkardiologie“ akkreditiert, als bisher einziges in Deutschland. Mehr als 10.000 Sportler und Patienten vertrauen jedes Jahr auf unser Know-how und unsere Erfahrung. Wir sind Vorreiter von „Sport als Medizin“ und dosieren körperliches Training wie ein Medikament („Sport auf Rezept“).

Nach einer Covid-19-Erkrankung können Sie gerne eine Sporttauglichkeitsuntersuchung mit Fokus auf Herz und Lunge bei uns durchführen lassen (Termin). Wir prüfen, ob Sie wieder trainieren dürfen und wenn ja, in welcher Intensität. Zudem beraten wir Sie individuell, was Sie beim Wiedereinstieg beachten sollten, um Risiken zu vermeiden.

Erinnerung für Mediziner und Sportwissenschaftler: Webinar „Covid-19 – Myokarditis – Sport“ am 27.01.2021

Das Thema „Covid-19 und Sport“ bereiten wir auch für das Fachpublikum auf – im Rahmen unserer virtuellen Sportkardiologie-Fortbildungen. Mediziner und Sportwissenschaftler laden wir herzlich dazu ein. Details zum kommenden Webinar sowie Links zu den Aufzeichnungen unserer bisherigen vier Online-Seminare finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

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