Presseveröffentlichungen

Wir in den Medien (Auswahl)

Frankfurter Rundschau online

Bereits leichtes Übergewicht ist riskant
... Für die Studie, die im European Heart Journal erschienen ist, wurden 300.000 Menschen untersucht... Bei Werten, die über einem BMI von 23 liegen, sei das Risiko bereits angestiegen und in der Folge immer weiter – pro 5,2 kg/m um jeweils 13 Prozent. Ein besonders hohes Risiko birgt vor allem das Bauchfett...
„Wer täglich sieben bis acht Minuten zügig spazieren geht, reduziert sein Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes bereits um 20 Prozent“, erklärt Prof. Martin Halle. Allerdings sollte dieses „Minimalprogramm“ wirklich zügig – „also mit einer deutlichen Zusatzbelastung für das Herz“ – absolviert werden. Denn nur so werde die Ausschüttung von Hormonen in den Muskeln aktiviert, die wichtig seien, um das Gesundheitsrisiko zu verringern.
Ebenfalls ein Muss: das tägliche Wiederholen des Spaziergangs. Wer das schaffe, dürfe bereits nach sechs bis acht Wochen mit einem „deutlich verbesserten Muskelstoffwechsel, einer erhöhten Elastizität der Gefäße und einer wieder gesteigerten diastolischen Herzfunktion“ rechnen.

Bayerisches Ärzteblatt, Ausgabe April 2018 (3 Seiten)

Internistische Probleme bei Olympischen Winterspielen
Medaillenträume können nur für gesunde Leistungssportler wahr werden. Das weiß Privatdozent Dr. Johannes Scherr, Leitender Oberarzt am Zentrum für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München (www.sport.mri.tum.de). Er ist Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin, sowie Bereichsleiter Leistungssport an der Präventiven und Rehabilitativen Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar. Als langjähriger Mannschaftsarzt des DSV betreute er deutsche Athleten bei den Olympischen Spielen in Vancouver, Sotschi sowie jüngst in Pyeongchang...
In dem 3 Seiten langen Fachartikel erklärt er u. a. die Herausforderungen in der Prävention und vor Ort, er schildert, mit welchen Maßnahmen Virusinfekten vorgebeugt wurden und informiert, wann Olympiaärzte von einem Start abraten.
➔ PDF (3 Seiten)

Ärzte Zeitung online, 06.04.2018

Schon wenig Bewegung senkt Diabetes-Risiko
Bereits zügige Spaziergänge über etwa acht Minuten täglich reduzieren das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes um 20 Prozent, berichtete Professor Martin Halle bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Schon nach sechs bis acht Wochen sei dadurch mit einem deutlich verbesserten Muskelstoffwechsel, einer erhöhten Elastizität der Gefäße und einer wieder gesteigerten diastolischen Herzfunktion zu rechnen. Wichtig sei dabei allerdings eine deutliche Zusatzbelastung für das Herz. Nur so würden risikominimierende Hormone in den Muskeln aktiviert.
In der Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie erklärt Professor Halle außerdem:
„Ich bin ganz allgemein davon überzeugt, dass die meisten Ratschläge und Regeln für eine gesunde Lebensführung an den Lebensrealitäten unserer Patienten vorbeigehen. Der Effekt ist bekannt: Weil dreimal in der Woche je 30 Minuten zu joggen für die meisten Menschen nicht praktikabel ist, lassen es die meisten letztlich ganz sein“, so Prof. Halle. Dass Bewegungseinheiten mindestens 30 Minuten dauern müssen, gelte in den meisten Fitnessprogrammen und Präventionsanleitungen als eiserne Regel. Prof. Halle: „Es ist aber höchste Zeit, mit diesem verbreiteten Irrtum aufzuräumen. Wir arbeiten derzeit an gleich zwei großen Studien, die unter anderem zeigen werden, dass sich schon mit wesentlich kürzeren Einheiten maßgebliche Verbesserungen der Herz- und Gefäßgesundheit erzielen lassen.“

Cardio News 03-2018, Seite 17

Kardiale Schädigung durch Leistungssport?
Die Definition des Bergriffs „Leistungssportler“ ist dringend notwendig! Gerade in sportkardiologischen Publikationen fehlt es oft an einer genauen Charakterisierung... Olympische Medaillengewinner haben eine knapp 3 Jahre höhere Lebenserwartung als gematchte Kontrollen aus der Normalbevölkerung. Darauf weisen epidemiologische Studien hin.
➔ PDF

Bayern 2 Gesundheitsgespräch

Sport: Welche Bewegung ist richtig?
Sport ist gut für die Gesundheit. Aber welcher taugt für Jugendliche und welcher für Ältere? Welchen Sport kann man als Krebs-, Herz- oder Osteoporosepatient machen? Über die Vorteile von Sport als Medizin informierten Dr. Marianne Koch und Professor Martin Halle und beantworteten zahlreiche Fragen der Bayern 2-Hörer.
➔ das Gesundheitsgespräch zum Nachhören (55 min)

Tagesspiegel-Magazin „Gesund“, Themenheft Herz & Kreislauf 2018

Runter vom Sofa
Ausdauersport hilft gegen Bluthochdruck, weiß Sportmediziner Martin Halle. Bereits moderates Training vermindert das Risiko eines Schlaganfalls. Auf zwei Seiten klärt Prof. Halle u. a. über die Vorteile eines regelmäßigen körperlichen Trainings für Frauen und Männer mit erhöhtem Blutdruck auf und informiert, was sie beim Training beachten sollten.
➔ PDF (2 Seiten)
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kicker-sportmagazin

Mitten ins Herz
Wie gefährdet sind Sportler durch Herzerkrankungen? Und wie können Klubs und Verbände das Risiko eingrenzen? Ein Report anlässlich des Tods des italienischen Nationalspielers Davide Astori sowie ein Interview mit unserem Oberarzt Prof. Jürgen Scharhag, Mannschaftsarzt der deutschen U-21-Nationalelf. Der renommierte Kardiologe und Sportmediziner antwortete u. a. auf Fragen, ob Spitzenathleten bzgl. Herzerkrankungen stärker gefährdet sind als Freizeitsportler, wie Todesfälle – etwa der des italienischen Nationalspielers Davide Astori passieren können – und welche Rolle Stress für das Herz spielt.
➔ PDF (3 Seiten)

Fitnessmagazin auf B5 aktuell, Online

Training bei Erkältung: wann eine komplette Sportpause angesagt ist
Spannender Beitrag im Fitnessmagazin mit unserem Leitenden Oberarzt Dr. PD Johannes Scherr und O-Tönen von Freizeitsportlern. Gibt man seinem Körper bei bzw. nach einem Virusinfekt zu wenig Zeit zur Genesung, kann eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) drohen, im schlimmsten Fall der plötzliche Herztod.
➔ Podcast zum Nachhören
➔ Onlineveröffentlichung

Ärztenachrichtendienst änd

„Herz-Kreislauf-Patienten brauchen vor Höhenurlauben eine gründliche Untersuchung“
Darf ein Herzpatient in die Berge? Und wenn ja, wie hoch hinaus? Im Interview mit dem Ärztenachrichtendienst erklärt Prof. Martin Halle u. a., wie die durch die Höhenlage hervorgerufenen Belastungen aussehen – was dadurch im Körper passiert. Er gibt konkrete Empfehlungen für Patienten mit Herzinsuffizienz und erklärt, was er Patienten mit Bluthochdruck, KHK- und Infarkt-Patienten sowie Patienten mit Herzrhythmusstörungen rät, wenn sie hoch hinaus wollen. „... Herzpatient ist nicht gleich Herzpatient! Von daher gelten auch sehr differenzierte Empfehlungen abhängig vom Krankheitsbild.“
➔ PDF (2 Seiten)

Münchner Ärztliche Anzeigen, Ausgabe 05/2018

Die Themen „Leistungssport und Medizin“ sowie „Infarkt nach Infekt?“ hat die Redaktion der Münchner Ärztlichen Anzeigen auf 5 Seiten umgesetzt – mit drei Experten unseres Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München. Erfahren Sie im Interview mit PD Dr. Johannes Scherr Details über seine Tätigkeit als Olympiaarzt. Wann Sport auch für Amateure riskant ist, dazu wurden Prof. Martin Halle und Prof. Jürgen Scharhag befragt. Beginnen Sportler nach einem Virusinfekt zu früh wieder mit dem Training oder Wettkämpfen, kann auch der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen werden. Die möglichen Folgen reichen von einer Myokarditis bis hin zum plötzlichen Herztod. Wie gefährlich ist Sport bei Infekten? Wann darf das Training wieder aufgenommen werden? Wann dürfen Freizeit- und Leistungssportler an einem Wettkampf teilnehmen? Schädigt Leistungssport das Herz? Und was müssen Herzpatienten bei körperlichem Training beachten? Die Antworten der Experten auf diese Fragen lesen Sie im PDF.
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