Poscia

Seit Ende Dezember 2019 stellt die durch das neuartige Coronavirus (CoV) Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus Type 2 (SARS-CoV-2) ausgelöste Corona-Erkrankung (COVID-19) für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft eine große Belastung dar, sodass man auch im Kollektiv der Leistungs- und Freizeitsportler:innen davon ausgehen muss, dass viele Sportler:innen selbst an einer COVID-19-Infektion erkrankt sind bzw. waren oder zumindest Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Die PoSCia-Studie betrachtet erstmal das spezielle Kollektiv der Kaderathlet:innen und Leistungssportler:innen in Hinblick auf die Durchseuchungsrate mit COVID-19 und greift dadurch die Vermutung eines erhöhten Ansteckungsrisiko im Leistungssport auf.

Hintergrund

Durch Studien konnte bisher belegt werden, dass jüngere Personen einen eher asymptomatischen bis milden Verlauf aufweisen und auch obwohl nicht alle Infizierten eindeutige klinische Symptome entwickeln, sind die Infizierten trotzdem infektiös und fungieren als Überträger des Coronavirus. Vor allem mit Hinblick auf die ausgeprägten sozialen Netze der Leistungs- und Freizeitsportler:innen, den in einigen Sportarten vorhandenen intensiven Körperkontakt und die hohe Anzahl an Auslandsreisen, könnte daher insbesondere für das Kollektiv der Leistungs- und Freizeitsportler:innen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko vorliegen.

Fragestellung & Methodik

In der Allgemeinbevölkerung ist die genaue Durchseuchungsrate von COVID-19 noch unklar. Und auch für das Kollektiv der Freizeit- und Leistungssportler:innen gibt es bisher noch keine genauen Zahlen, da durch das junge Alter und die guten physischen Voraussetzungen eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Die PoSCia-Studie ist eine prospektive Studie, welche die Durchseuchungsrate von COVID-19 in ebenjenem Kollektiv durch den Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern im Blut ermitteln und untersuchen, wie hoch der Anteil an asymptomatischen und symptomatischen Infektionen ist. Darüber hinaus soll die Korrelation mit verschiedenen Risikofaktoren und protektiven Faktoren betrachtet werden.

Resultate

Aktuell liegen noch keine Ergebnisse vor.

Résumee

Die PoSCia-Studie betrachtet erstmal das spezielle Kollektiv der Kaderathlet:innen und Leistungssportler:innen in Hinblick auf die Durchseuchungsrate mit COVID-19 und greift dadurch die Vermutung eines erhöhten Ansteckungsrisiko im Leistungssport auf.

Forscherin zeigt ihre Daten

Als Forschungspartner sind wir

  • Mitgründer der Arbeitsgruppe Sportkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie
  • Koordinator der größten Studien weltweit zu körperlichem Training bei Herzinsuffizienz
  • Koautor in europäischen und amerikanischen kardiologischen Guidelines
  • Vorreiter zum Thema Sporttherapie bei Krebserkrankungen (v. a. Brust- und Darmkrebs)
  • Initiator von bisher vier internationalen Sport- und Krebs-Symposien
  • Gefragte Referenten auf wissenschaftlichen Kongressen und Ärztefortbildungen
  • In zahlreichen Editorial Boards, u. a. Herz, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, International Journal of Sports Medicine, European Journal of Preventive Cardiology

Präventive Sportmedizin
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D-80992 München
+49 (0)89-289 244 41
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